Eingetragen von Kölner Künstler Theater am 21.03.2018 12.04 Uhr

Schauspiel und Objekttheater für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre.

In den 1930iger Jahren wird die Hutmacherfamilie immer mehr von den Nazis bedroht, weil Marias Mutter jüdischen Glaubens ist. Maria, die wegen ihrer roten Kappe Rudkäppche gerufen wird, wird (als Tochter einer Jüdin) in der Schule, auf der Kirmes und im Schwimmbad drangsaliert. Man rät dem Vater sich von seiner Frau, der "jüdischen Hexe", scheiden zu lassen... Maria fragt nach: Haben die Nazis etwas gegen uns? Warum bleiben immer mehr Kunden weg? Darf ich in der Schule noch sagen, dass ich Halb-Jüdin bin? Warum spricht Oskar nicht mehr mit mir? Warum muss Mama sich verstecken?

Die Bühne wird zum Hutladen, in dem Kopfbedeckungen aller Formen und Farben Geschichte(n) zum Leben erwecken. Gerda erzählt von ihrer Mutter Maria und gibt dabei kunstvoll Einblicke in die Sorgen, Nöte und Ängste eines jüdischen Kindes zu jener Zeit.

„Das Mädchen mit der roten Kappe“ ist Teil der Bundesinitiative „Demokratie Leben!“ sowie des Projektes „Der Ort, an dem wir leben“ in Kooperation mit dem Kölner NS-Dokumentationszentrum.

Im Herbst 2017 kamen 6 Schulklassen ins Theaterstück und machten anschließend einen Workshop im NS-Dokumentationszentrum. Für diese Partnerklassen war das Projekt kostenfrei.

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