NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

Deutsche Straße 10
44339 Dortmund
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Tel.work 0231 47 42 92 10
Faxfax 0231 47 42 92 11
Intimacy / Simina German / Foto © Andre Symann
Auf die Bühne - Welt retten! / theaterspiel / Foto © Simon Jost
Jahrmarkt der Maschinen / Beat Salon / Foto © Philipp Danz
NICHTS / Futur 3 / Foto © MEYER_ORIGINALS
NICHTS / Futur 3 / Foto © MEYER_ORIGINALS
FAQ - frequently asked questions / DRANGWERK / Elisabeth Pless / Foto © Viola-Sophie
Eine-Welt-Tag / DansArt / Foto © Beate Steil
Das besondere Leben der Hilletje Jans / echtzeit-theater / Foto © Roman Starke
Wenn ich was hören will, muss ich aufs Dach / subbotnik / Foto © Annette Jonak
Revolution - eine angewandte Utopieforschung / theater-51grad / Foto © MEYER_ORIGINALS
Biene im Kopf / Consol Theater / Foto © Pedro Malinowski
ELTERNSCHAU / Silvia Jedrusiak / Foto © Erich Saar
NICHTS / Futur 3 / Foto © MEYER_ORIGINALS
Jahrmarkt der Maschinen / Beat Salon / Foto © Philipp Danz
Wenn ich was hören will, muss ich aufs Dach / subbotnik / Foto © Annette Jonak
Biene im Kopf / Consol Theater / Foto © Pedro Malinowski
FAQ - frequently asked questions / DRANGWERK / Elisabeth Pless / Foto © Viola-Sophie
Intimacy / Simina German / Foto © Andre Symann
Auf die Bühne - Welt retten! / theaterspiel / Foto © Simon Jost
Pfffhh - ein Gummi-Schlauchspiel / tanzfuchs PRODUKTION / Barbara Fuchs / Foto © MEYER_ORIGINALS
Die Messe / artscenico e.V. / Foto © Guntram Walter
Umbruch - eine Reise zu Menschen ab 11 Jahren / Fetter Fisch / Foto © horsten Arendt.
Umbruch - eine Reise zu Menschen ab 11 Jahren / Fetter Fisch / Foto © Franz Kammer
one more pioneer. Musiktheater frei nach David F. Wallace / ZAM - Zentrum für Aktuelle Musik / Foto © Patrick Frost
Eine-Welt-Tag / DansArt / Foto © Beate Steil
Die Messe / artscenico e.V. / Foto © Guntram Walter
1816 - Das Jahr ohne Sommer / Musik Theater Kontra-Punkt / Foto © Susanne Diesner

Qualifizierungsprogramm 2017

Aktuelle Termine:

What is love? #1 - verschoben auf 7.12.17

"Meine Wunschdomain" schafft Raum für Gemeinschaft, Austausch und Zusammenhalt in der freien Szene. Aktualisierte Workshopbeschreibung und Anmeldelink folgen in Kürze.

Das Team der Wunschdomain eröffnet in diesem Workshop Möglichkeiten des neidfreien und freudvollen Austausches unter Kolleg*innen. Ziel ist es, eine engere und anregende Vernetzung von Künstler*innen untereinander herzustellen. Neben dem Ausprobieren von Techniken des aktiven Zuhörens werden sich die Teilnehmenden hierfür gemeinsam an (Neu-)Definitionen des Künstler*innenbegriffs wagen. Daraus abgeleitet überlegen sie, was der Begriff “Freie Szene” beinhalten kann, welche Art von Szene sie sind - und sein wollen.

Der Workshop befreit die Teilnehmenden mit verschiedenen Kommunikationsmethoden und mentalen Trainings von den Gedanken an Qualitätsdebatten, Fördertöpfe, Generations- und Genregrenzen. So entsteht eine Atmosphäre, in der konstruktives und zugewandtes Feedback möglich ist und die in den künstlerischen Alltag und die Produktionsprozesse strahlt. Dazu gibt es Kaffee & Kuchen.

Bitte bringt eine dringende inhaltliche oder strukturelle (Fach-)Frage zu einem eigenen Projekt und eventuell Material dazu mit und überlegt, von welchen (darstellenden?) Künstler*innen ihr Fans seid.

Referentinnen: Ruth Schultz und Julia Nitschke (Meine Wunschdomain)

Neuer Termin: 07. Dezember 2017 ab 18 Uhr
Ort: atelier automatique, Rottstr 14, 44793 Bochum.
Teilnahmegebühr: 25€/15€ erm.

Wer? Was? Wann? Wo? ...und vor allem: Warum?

Wie aus einer guten Idee ein guter Antrag wird

Der Workshop vermittelt Grundlegendes zu inhaltlicher Gestaltung, Aufbau und Form von Projektförderanträgen am Beispiel des Antrages auf Zuwendung zur Projektförderung des Landesbüros.

Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf thematischen und methodischen Fragen zur Antragsgestaltung und richtet sich an Künstler*innen, die in der laufenden Förderphase oder zukünftig eine konkrete künstlerische Idee umsetzen möchten. Fragen zum formellen Verfahren und zum Verwendungsrecht werden nur am Rande behandelt.

Referenten: Harald Redmer (Leitung LB), Julian Pfahl (Mitarbeit LB)

Datum: Mi., 4.10., 14-17 Uhr
Ort: NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Deutsche Straße 10, 44339 Dortmund
Teilnahmegebühr: 20 € / für Landesbüro-Mitglieder kostenfrei

Hybride Kunst: Kunst trifft auf Stimme und Sprache

Sprachbarrieren und gewollte Mehrsprachigkeit in inter- und transkultureller Theaterarbeit

Im Fokus dieser Veranstaltung steht das Arbeiten mit Stimme und Sprache in inter- und transkulturellen Theaterarbeiten. In drei Workshops gehen wir das Themenfeld aus verschiedenen Perspektiven an. Wir diskutieren den Umgang mit Sprachbarrieren im Probenprozess, lernen künstlerische Methoden zur Unterstützung des Spracherwerbs kennen und schauen auf Inszenierungsmethoden, die Mehrsprachigkeit bewusst in die künstlerische Arbeit miteinbinden.

Die Teilnehmenden erhalten dabei in Gesprächsrunden wiederholt den Raum, eigene Erfahrungen, Techniken und Fragestellungen zur Diskussion zu stellen. „Kunst trifft auf Stimme und Sprache“ bietet auf diese Weise praxisnahe Einblicke in die Arbeitsmethoden von Künstler*innen und Kulturakteure*innen, die in inter- und transkulturell ausgerichteten Theater- und Tanzprojekten arbeiten.

In Kooperation mit der Zukunftsakademie NRW

Referentinnen: Aurora Rodonò, Günfer Çölgeçen
Workshopleiter*innen: Anna-Lu Masch, Julian Rauter, Michaela Kuczinna

Datum: Fr., 13.10., 10–18 Uhr,
Ort: Zukunftsakademie NRW, Humboldtstraße 40, 44787 Bochum
Teilnahmegebühr: 40 €/ 20 € erm.

Kunst fördert Wirtschaft: Zukunftsbilder

Künstler*innen als Impulsgeber für nachhaltiges Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft

Fragt man Menschen, Unternehmen & Organisationen ob Ihnen Umwelt- und Klimaschutz wichtig ist, antworten viele mit ja. Aus dieser rhetorischen Nachhaltigkeit folgt aber leider nicht immer auch eine handelnde Nachhaltigkeit.

Unsere Veranstaltung widmet sich daher der Frage: „Welchen Beitrag können Künstler*innen leisten, um das Mind-Action-Gap, also die Lücke zwischen nachhaltigen Wissen und nachhaltigem Handeln, schrumpfen zu lassen?“. Ziel ist es künstlerische Interventionen zum Thema Nachhaltigkeit zu entwickeln.

Die Veranstaltung richtet sich an Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Politiker*innen, Unternehmer*innen und alle Menschen die dieses Thema interessiert.

Referent*innen: Katrin Sasse (Initiatiorin des Projekts Kunst fördert Wirtschaft), Jörg Heynkes (Unternehmer & Aktivist), Prof. Lutz Becker (Leiter der Fresenius Business School Köln), Amira Bakhit (Unternehmenskünstlerin, The Shakespeare Connection), Lisa Tschorn (Studentin der Freien Kunst in Münster)

Datum: Do., 26.10. - Fr., 27.10., 11 – 17 Uhr
Ort: Freiraum Weberplatz, Weberplatz 1, 45127 Essen
Teilnahmegebühr: 60 € / 30 € erm.

What is Love? #2

Drei erfolgreiche Kulturschaffende vermitteln, welches Konzept von Liebe in ihrer Arbeit einer Rolle spielt

An diesem Abend gibt es drei inspirierende Impulse von Kulturschaffenden, die jeweils mindestens zwei verschiedenen Berufen nachgehen und deren Arbeit geprägt ist von ihrer zwischenmenschlichen Beschäftigung mit dem Thema Liebe und Respekt. Sie erläutern ihre persönliche Arbeitskultur und ihre Einstellung zum beruflichen Miteinander - und vermitteln, inwiefern die persönliche Einstellung zu unseren Mitmenschen unser Berufsbild beeinflussen und prägen kann.

Aus diesen Überlegungen können wir Anregung für einen eigenen Arbeitsethos ableiten, der uns zum konstruktiven Überdenken des Künstler*innenbegriffs führen wird. Die Impulse öffnen sich zu einem gemeinsamen Essen mit intensivem Tischgespräch in Kleingruppen mit den Teilnehmer*innen. Die verschiedenen Aufgabenfelder, in denen sie tätig sind - wie und ob sie persönliches politisches Engagement und Beruf verbinden - und, welche Rolle die Liebe in ihren verschiedenen Aufgabenfeldern spielt oder spielen könnte. Wo wünschen sie sich mehr Freiheit - wo fühlen sie sich eingeschränkt und wie lassen sich diese Grenzen verschieben?

Am Ende des Abends steht ein kurzer Praxisteil mit etwas, das sich erleben und weitergeben lässt, um Liebe/Achtsamkeit/Engagement im beruflichen Umfeld zu wecken und zu kultivieren. Auf diese Weise können wir uns im beruflichen Umfeld, innerhalb einer Szene oder im Kontakt mit Fördernden so selbstbewusst und offen verorten, dass Gemeinschaft, Solidarität, Engagement und vorbehaltsfreie Vernetzung möglich sind.

Das gemeinsame Abendessen ist im Preis enthalten.

Referent*innen: Johanna Montanari (Autorin und politische Theoretikerin), Julie Stearns (Projektmanager und DJ), Guy Dermosessian (Regisseurin und Coach)
Moderation: Ruth Schultz, Julia Nitschke ("Meine Wunschdomain")

Datum: Do., 26.10., 17-21 Uhr
Ort: Q1, Halbachstr. 1, 44793 Bochum
Teilnahmegebühr: 20 € / 10 € erm.

Dialog der Generationen: "Kunst für... – Kunst mit..."

Workshop zum Verhältnis von Kunst und Zielgruppe

Kinder, Jugendliche, Senioren*innen, Migranten*innen - viele Theaterproduktionen entstehen für eine konkrete Zielgruppe oder durch die Arbeit mit bestimmten gesellschaftlichen Gruppen. Wie wirkt sich die Annahme eines spezifischen Publikums auf die Konzeptentwicklung und die künstlerische Arbeit aus? Auf welcher Grundlage entscheiden Künstler*innen, welche Kunst für wen passt? Welche Ziele kann oder sollte partizipative Kunst erreichen

Verschiedene Akteure*innen stellen in dieser Veranstaltung ihre Arbeitsmethoden und künstlerischen Strategien vor. Gemeinsam diskutieren sie mit den Teilnehmer*innen, ob und wie freies künstlerisches Schaffen mit dem gewollten Erreichen eines bestimmten Publikums zusammengehen kann. Dabei gibt es auch Raum für szenische Try-Outs und gegenseitiges Feedback.

Durchgeführt wird die Veranstaltung von Cheers for Fears. Die studentische Initiative für junge Künstler*innen setzt bei weiterkommen! gezielt darauf, Akteure*innen verschiedener Generationen in den Dialog zu bringen.

Referent*innen: Alexander Kerlin, Miriam Michel, N.N.

Datum: Sa., 4.11., 11-18 Uhr
Ort: Theater Dortmund, Hiltropwall 15, 44137 Dortmund
Teilnahme kostenfrei

Konfliktbewältigung in Gruppen, Ensembles und Kollektiven

Workshop nach The Work von Byron Katie

Wer kennt sie nicht, diese vielen Gefühle und Themen, die uns im Alltag beschäftigen und oftmals dann auch in der Kreativität beeinflussen und hemmen: Stress, Konflikte, Ärger, Schmerz, belastende Situationen, Konkurrenz, Neid, Eifersucht, Minderwertigkeitsgefühle, Aggression, Süchte, Schuldgefühle, Trauer, Scham, Eitelkeit, Burnout, usw.

In diesem Workshop geht es darum, die individuellen Themen zu identifizieren, zu hinterfragen und neue und stimmige Schritte im Umgang mit diesen Themen zu entwickeln. Dabei hilft uns die Methode The Work of Byron Katie. The Work ist eine einfache, effektive und leicht erlernbare Methode, in die der Workshop einen Einstieg bietet.

Workshop-Inhalte sind der gemeinsame Austausch über die individuellen Themen/Situationen der einzelnen Teilnehmer*innen, das Kennenlernen der Methode The Work, diese auf eigene Themen zu beziehen - und die befreiende Wirkung von The Work zu erleben und genießen.

Referentin: Gerlinde Heiming (arbeitet seit 1994 als Coach, Trainerin und freie Therapeutin in den Bereichen Körper- und Bewusstseinsarbeit)

Datum: Fr., 10.11., 11–17 Uhr
Ort: Haus der Vielfalt, Beuthstr. 21, 44147 Dortmund
Teilnahmegebühr: 40 € / 20 € erm.

Hybride Kunst: Kunst trifft auf Komplizen

Unterstützende Vermittlungsarbeit in inter- und transkulturellen Theaterprojekten

Gerade in inter- und transkulturellen künstlerischen Projekten ist ein „Vermittler“ häufig fester Bestandteil des Teams. Er oder sie vermittelt nicht nur künstlerische Positionen, sondern schafft Vernetzungen mit spezifischen Communities oder klärt Fragen zu Arbeitserlaubnis und Asylrecht. Mal erfüllen diese Aufgabe Sozialpädagogen*innen, mal Dramaturgen*innen, mal Personen, die selbst neu in Deutschland sind. In der Förderung „Interkulturelle Impulse“ des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste ist die Einbindung eines Vermittlers Fördervoraussetzung.

Bei „Kunst trifft auf Komplizen“ sind Personen, die an dieser Schnittstelle arbeiten, eingeladen ihre Erfahrungen, Methoden und Unsicherheiten auszutauschen. Darüber hinaus geben ihnen verschiedene Inputreferate konkretes Wissen an die Hand. Dazu gehören arbeitsrechtliche Grundlagen ebenso wie der Umgang mit Trauma. „Kunst trifft auf Komplizen“ nimmt damit relevante Fragen innerhalb inter- und transkultureller Theaterprojekte in den Blick, die sich abseits der künstlerischen Arbeit stellen.

In Kooperation mit der Zukunftsakademie NRW

Referentinnen: Günfer Çölgeçen, Nilufer Kemper, N.N.
Moderation: Christine Brinkmann

Datum: Fr., 24.11. 10–17 Uhr
Ort: Zukunftsakademie NRW, Humboldtstraße 40, 44787 Bochum
Teilnahmegebühr: 40 € / 20 € erm.

Dialog der Generationen: Kunst in Konstellation

Kuration und Programmplanung von Spielstätten, Festivals und Veranstaltungsreihen

Teilnehmer*innen verschiedener Generationen treffen aufeinander und stellen sich gegenseitig Ideen und Veranstaltungskonzepte vor, die sie gern realisieren wollen oder bereits realisiert haben. Festivals, Begegnungen, Stadtrundgänge – hier gibt es Impulse auch abseits klassischer Theaterproduktion. Beispielhaft wird eine Auswahl der Konzepte im Plenum weitergedacht.

Durchgeführt wird die Veranstaltung von Cheers for Fears. Die studentische Initiative für junge Künstler*innen setzt bei „weiterkommen!“ gezielt darauf, Akteure*innen verschiedener Generationen in den Dialog zu bringen.

Referent*innen: ZeitzeugTeam, CheersTeam, N.N.

Datum: Sa., 25.11., 10-16 Uhr
Ort: Neuland, Rottstraße 15, 44793 Bochum, im Rahmen des Zeitzeug-Festivals
Teilnahme kostenfrei

Stadt, Land, Fluss

Wer entscheidet was in der NRW-Kulturpolitik

Nordrhein-Westfalens kultureller Reichtum liegt vor allem in der Hand stolzer Städte. Diese Tradition ist für eine unvergleichliche Vielfalt verantwortlich: NRW hat unter anderem die dichteste Theaterlandschaft Europas. Gleichzeitig ist der Kommunalisierungsgrad der Kulturausgaben so hoch wie nirgends sonst. Beides zusammen sorgt für massive finanzielle Probleme, strukturelle Krisen und schwer zu durchschauende Mechanismen in der Kulturpolitik. Die Freie Szene hat in diesem Interessensgeflecht nicht selten das Nachsehen. - Doch vor aller Klage und Kritik steht das Wissen um die Verhältnisse.

Warum, wer, was, wie in der Gegenwart entscheiden darf oder auch nicht, wird erst durch den Blick in die Geschichte des Landes wirklich verständlich und damit für Künstlerinnen und Künstler nutzbar. Der kulturpolitische Reporter Peter Grabowski erläutert die Entwicklung von Regeln und Zuständigkeiten in der Kulturförderung Nordrhein-Westfalens von der Entstehung des Landes im Jahr 1946 bis zum Kulturfördergesetz von 2015 – und bringt eine/n intime/n Kenner*in der Materie zum persönlichen Gespräch mit.

Referent: Peter Grabowski ("der kulturpolitische reporter")

Datum: 1. 12., 11-17 Uhr
Ort: Künstler-und Atelierhaus der Stadt Duisburg, Goldstraße 15, 47051 Duisburg
Teilnahmegebühr: 40 € / 20 € erm.

Lazy Sunday

Achtsamkeitstraining und Auszeiten im Alltag trainieren - ein praktischer Workshop

Auszeiten im Alltag sind gerade in stressigen Projektphasen schwierig zu etablieren. Achtsamkeitstraining ist für die Stressreduzierung und die Fähigkeit, sich kleine Pausen in den Alltag einzubauen, eine sehr wirksame Methode.

Der Workshop vermittelt praktische Anwendungen aus dem Bereich der Bewusstseinsarbeit mit Körper, Atem & Geist. Bitte bringt eine (Yoga-)Matte, gemütliche Kleidung und eine Decke mit.

Referentin: Judith Hennemann

Datum: 10.12., 11-17 Uhr
Ort: kitev (Kultur im Turm e.V.), Willy-Brandt-Platz 1, 46045 Oberhausen
Teilnahmegebühr: 40 € / 20 € erm.

Zurückliegende Veranstaltungen:

WORKSHOP & ARBEITSGESPRÄCH: Exchange for Change, Köln

Exchange for Change

weiterkommen! startet mit einem Arbeitsgespräch und Workshop im Rahmen des Theater Festivals Impulse

Termin: Mo, 26. Juni, 18.30 - 21.30 Uhr, anschließend Ausklang an der Bar
Ort: studiobühneköln, Universitätsstraße 16a, 50937 Köln

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Teilnahme ist kostenfrei.

»Exchange for Change« lädt ein zum Austausch über den Austausch. Vorgestellt werden bekannte und weniger bekannte Kommunikationsformate vom Speed Dating bis zum Pecha Kucha. Der öffentliche Workshop macht den Reality Check und testet unsere spontanen Fähigkeiten zur neidlosen Anerkennung der Kreativität anderer.
Referentin ist Rechtsanwältin Annette Wilbert, MBA (Mediatorin). Sie arbeitet in der Hauptabteilung Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und leitet die Stabstelle Didaktik und Methodik. Für einen Input zum Thema des Abends aus der Sicht einer Kulturschaffenden ist Sibylle Peters zu Gast, sie leitet den performativen Studiengang „Versammlung und Teilhabe“ in Hamburg, das Forschungstheater Fundustheater und ist künstlerisch verantwortlich für die Produktionen der geheimagentur. Ausklang an der Bar.

»Exchange for Change« bildet den Auftakt von weiterkommen! und ist Teil von »On the Road – Eine Akademie des Bundesverbands Freie Darstellende Künste«. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

WORKSHOP: Wie überlebe ich als Künstler?, Dortmund

Künstlerische Positionierung und individuelle Künstlerförderung

Termin: Do, 29. Juni 10:00 bis 17:00 Uhr // Teilnahmegebühr: 35 € / 15 €
Ort: Werkhalle / Union Gewerbehof, Dortmund
Referentin: Ina Roß (Autorin des Ratgebers „Wie überlebe ich als Künstler?“)

in Kooperation mit dem Kulturbüro Münsterland und ecce I european centre for creative economy

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Die Individuelle Künstlerförderung ist einer der drei kulturpolitischen Schwerpunkte des Landes Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren. Damit sollen die Arbeits- und Lebensbedingungen von Künstlerinnen und Künstlern verbessert und Kreativität und künstlerische Innovationen gestärkt werden. Doch neben der finanziellen und strukturellen Situation spielt auch die künstlerische Positionierung eine wichtige Rolle. Denn bevor man mit Projekten die Öffentlichkeit suchen kann, muss die eigene (künstlerische) Position bestimmt werden. Nur wenn man sich als Künstler klar über die eigene Arbeit ist, kann man darüber überzeugend kommunizieren. Ziel des Workshop ist es, das „Alleinstellungsmerkmal“, das Besondere und Unverwechselbare des eigenen künstlerischen Zugangs individuell herauszuarbeiten und dann in einem zweiten Schritt praktisch in der Gruppe zu erproben.

Zu Beginn der Veranstaltung informieren Mitarbeiter der ecce GmbH- european centre for creative economy – über den aktuellen Stand des neuen Förderprogramms IKF – Individuelle Künstlerförderung. ecce ist die zentrale Informationsstelle und verantwortlich für die Pilotierung des Programms im Ruhrgebiet.

WORKSHOP: Kunst trifft auf Leben - Arbeiten mit biografischem Material, Bochum (AUSGEBUCHT)

Kunst trifft auf Leben 2

Veranstaltungsreihe zu künstlerischen Praxen in transkulturellen Zusammenhängen

Termin: Fr., 7. Juli
Ort: Zukunftsakademie NRW, Humboldtstraße 40, 44787 Bochum
Teilnahmegebühr: 10 € (Mittagessen, Snacks und Getränke sind im Beitrag inkludiert)

Impulsgeberin: Monique Kaulertz
Workshopleiter*innen: Beate Albrecht, Marguerite Apostolidis, Thomas Richhardt

In Kooperation mit der Zukunftsakademie NRW

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Wie generiert man biografische Geschichten? Wie transformiert man sie innerhalb einer künstlerischen Konzeption? Inwieweit lässt man den Biografie-Geber an den weiteren künstlerischen Prozessen – der Weiterverarbeitung teilhaben? Was bewirkt eine multiple Autorenschaft bei den Beteiligten eines künstlerischen Prozesses? Welche Inszenierungsansätze gibt es, um aus den Geschichten Theater zu machen?

Nach einem Input von Monique Kaulertz zu Lebensrealitäten und künstlerischen Praxen bieten drei parallele Workshops von Künstler*innen und Kulturakteur*innen aus NRW praxisnahe Einblicke in deren Arbeitsbereiche. In den praktischen Workshops werden gemeinsam mit den Teilnehmenden künstlerische Methoden und Herangehensweisen für inter- und transkulturelle Arbeit reflektiert und erarbeitet.

Impulsgeberin Monique Kaulertz promoviert derzeit in Bochum zum Thema „Erzählen und Schweigen in der Institution Asyl. Grenzen und Möglichkeiten der 'Selbstartikulation' und Anerkennung in einer Kultur des Misstrauens“. Im Rahmen ihrer (Feld-)Forschung arbeitet sie auch mit partizipativen und performativen Methoden.

Die anschließenden Workshops stehen unter den folgenden Themen:

Thomas Richhardt - Telgte: Literatur/Schreibwerkstatt:

Dramaturgie der Vielfalt - Stückentwicklung mit mehrsprachigen Gruppen

Weg vom Erzählen über das Schreiben hin zur Entwicklung eines Theaterstücks

Weitere Informationen zur Arbeit von Thomas Richhardt in seinem Künstlerprofil.

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Marguerite Apostolidis - Bad Honnef: Tanz/Performance:

Wer sind wir? Wer sind die anderen?

Künstlerische Prinzipien zur Erarbeitung einer Gruppenperformance

Weitere Informationen zur Arbeit von Marguerite Apostolidis in ihrem Künstlerprofil.

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Beate Albrecht – künstlerische Leiterin des theaterspiel Ensembles - Witten - Schauspiel:

Solistisch und/oder chorisch?!

Gedanken, Geschichten und Träume artikulieren und über Schauspiel,- Bewegungs und musikalische Techniken im Kollektiv sichtbar machen

Weitere Informationen zur Arbeit von Beate Albrecht im Künstlerprofil theaterspiel.

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Insgesamt sind drei Veranstaltungen im Sommer und Herbst 2017 geplant, die sich schwerpunktmäßig mit der künstlerischen Arbeit in inter- und transkulturell ausgerichteten Theater- und Tanzprojekten auseinandersetzen. Mentorin des Programms ist Günfer Cölgecen.

Ein paar Erfahrungen aus dieser Veranstaltung haben wir auf der > plattFORM festgehalten.

SOMMER-CAMP: Kunst fördert Wirtschaft, Köln

Transforming Smart – Die Kunst der Veränderung

Termin: 19 & 20. August 2017, je 11 - 17 Uhr
Ort: Wachsfabrik Köln, Industriestr.170, 50999 Köln
Referentin: Katrin Sasse
Teilnahmebeitrag: 60€ /30€ erm.
Übernachtung: 15€

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Das Sommercamp für Künstler*innen beschäftigt sich mit dem Thema Transformations-Prozesse in Unternehmen. Mit diesem Projekt möchten wir die Zusammenarbeit von Künstler*innen und Unternehmen fördern. Nach einer Einführung in das Thema entwickeln die Teilnehmer*innen gemeinsam Konzepte für Interventionen in Unternehmen, die sich verändern wollen bzw. müssen.

Ziel ist es, ein Transformations-Modell als interaktives Kunstwerk zu gestalten. Der Workshop wird von Ingenieurin Dipl. Ing. Katrin Sasse geleitet, die seit 10 Jahren künstlerische Projekte für Unternehmen realisiert.

Für Künstler*innen die eine weite Anreise haben, besteht die Möglichkeit in der Kölner Wachsfabrik zu übernachten.

WORKSHOP-CAMP: Cheers for Fears meets Social Muscle Club, Bochum

Cheers for Fears meets SCM

Die Vernetzungsinitiative Cheers for Fears lädt zum Dialog der Generationen

Termin: Fr. 25. August & Sa., 26 August
Ort: Räume der Szenischen Forschung der Ruhr Universität Bochum, Tor 5 (Alleestraße 144, 44793 Bochum)
Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldeschluss für die Teilnahme und/oder Workshopideen: 21. August

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Was muss ich bei chorischem Sprechen auf der Bühne beachten? Wie bekomme ich eine störungsfreie Tonaufnahme hin? Welche Rolle spielt die Popkultur im zeitgenössischen Tanz? Was zeichnet einen stringenten Antrag aus? Und wie werde ich die Rückenschmerzen wieder los, die mir das Schreiben eingebracht hat?

Ausgehend von der Überzeugung, dass jede Akteurin und jeder Akteur der darstellenden Künste – egal welchen Alters oder mit welchem künstlerischen oder akademischen Hintergrund – ein Wissen, Fähigkeiten und Talente mitbringt, die darauf warten, geteilt zu werden, sind alle Teilnehmenden der Veranstaltung Lehrende und Lernende zugleich: In eineinhalbstündigen Workshops bietet sich jeweils die Gelegenheit, einen bestimmten Aspekt des eigenen künstlerischen Tuns zu vermitteln und das eigene Wissen weiterzugeben. Die Veranstaltung mündet schließlich im Social Muscle Club, einer spielerischen Tauschbörse, in der das Know-how aller Beteiligten über den Abend hinaus feilgeboten und erspielt werden kann.

Das Workshop-Camp samt Social Muscle Club ist kostenlos. Ihr könnt einfach nur teilnehmen, bietet aber im besten Falle zusätzlich einen eineinhalbstündigen Workshop an. Der Tag ist so konzipiert, dass man vor bzw. nach dem eigenen Workshop an den anderen Panels teilnehmen kann. Euer Workshop soll ein Herzensthema von Euch bearbeiten – und sich auf einen konkreten Aspekt Eures Könnens beschränken.

Workshopthemen können zum Beispiel aus folgenden Bereichen kommen:

• Körper und Bewegung, Stimme und Chor
• künstlerische Strategien
• Projektkonzepte, Förderung, Produktionsmanagement
• Kunsttheorie
• Video, Fotografie, Licht, Ton etc.
• Layout, Design, Text- und Bildverarbeitungsprogramme

Für Verpflegung wird gesorgt. Technische Ausstattung und Realisierbarkeit Eurer Workshopideen besprechen wir im Einzelfall mit Euch.