NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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44339 Dortmund
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Tel.work 0231 47 42 92 10
Faxfax 0231 47 42 92 11
Die Messe / artscenico e.V. / Foto © Guntram Walter
Auf die Bühne - Welt retten! / theaterspiel / Foto © Simon Jost
ELTERNSCHAU / Silvia Jedrusiak / Foto © Erich Saar
Jahrmarkt der Maschinen / Beat Salon / Foto © Philipp Danz
Revolution - eine angewandte Utopieforschung / theater-51grad / Foto © MEYER_ORIGINALS
NICHTS / Futur 3 / Foto © MEYER_ORIGINALS
Intimacy / Simina German / Foto © Andre Symann
Biene im Kopf / Consol Theater / Foto © Pedro Malinowski
one more pioneer. Musiktheater frei nach David F. Wallace / ZAM - Zentrum für Aktuelle Musik / Foto © Patrick Frost
1816 - Das Jahr ohne Sommer / Musik Theater Kontra-Punkt / Foto © Susanne Diesner
NICHTS / Futur 3 / Foto © MEYER_ORIGINALS
Umbruch - eine Reise zu Menschen ab 11 Jahren / Fetter Fisch / Foto © Franz Kammer
Pfffhh - ein Gummi-Schlauchspiel / tanzfuchs PRODUKTION / Barbara Fuchs / Foto © MEYER_ORIGINALS
FAQ - frequently asked questions / DRANGWERK / Elisabeth Pless / Foto © Viola-Sophie
NICHTS / Futur 3 / Foto © MEYER_ORIGINALS
Auf die Bühne - Welt retten! / theaterspiel / Foto © Simon Jost
Eine-Welt-Tag / DansArt / Foto © Beate Steil
Die Messe / artscenico e.V. / Foto © Guntram Walter
Intimacy / Simina German / Foto © Andre Symann
FAQ - frequently asked questions / DRANGWERK / Elisabeth Pless / Foto © Viola-Sophie
Wenn ich was hören will, muss ich aufs Dach / subbotnik / Foto © Annette Jonak
Eine-Welt-Tag / DansArt / Foto © Beate Steil
Umbruch - eine Reise zu Menschen ab 11 Jahren / Fetter Fisch / Foto © horsten Arendt.
Wenn ich was hören will, muss ich aufs Dach / subbotnik / Foto © Annette Jonak
Jahrmarkt der Maschinen / Beat Salon / Foto © Philipp Danz
Biene im Kopf / Consol Theater / Foto © Pedro Malinowski
Das besondere Leben der Hilletje Jans / echtzeit-theater / Foto © Roman Starke

Zurückliegende Veranstaltungen:

7. Dezember: What is Love

"Meine Wunschdomain" schafft Raum für Gemeinschaft, Wertschätzung und Begeisterung in der freien Szene. In diesem Workshop entsteht mit dem “Fanzine Freie Szene” eine Form des Kollektiv-Marketings.

Das Team der Wunschdomain eröffnet in diesem Workshop Möglichkeiten des neidfreien und freudvollen Austausches unter Kolleg*innen. An diesem Abend werden wir uns selber wertschätzen (lernen) - und unsere Offenheit unseren Kolleg*innen gegenüber vergrößern. Durch gezielte Achtsamkeits- und Kommunikationstechniken lassen wir die Begeisterung zum vorherrschenden Gefühl des Abends werden. Dadurch entstehen nicht nur auf neuronaler Ebene in unseren Gehirnen, sondern auch in unserem künstlerischen Umfeld neue Netzwerke.

Neben dem Ausprobieren von Techniken des aktiven Zuhörens werden sich die Teilnehmenden hierfür gemeinsam an (Neu-)Definitionen des Künstler*innenbegriffs wagen. Daraus abgeleitet überlegen sie, was der Begriff “Freie Szene” beinhalten kann, welche Art von Szene sie sind - und sein wollen.

Diese Erkenntnisse bilden den Inhalt einer Eigenpublikation, die wir im Laufe des Abends erstellen: Wir basteln in schöner Underground-Tradition ein Fanzine*, in dem wir uns und unser künstlerisches Schaffen gegenseitig vorstellen - und feiern! Das fertige “Fanzine Freie Szene” wird Euer Tool des Kollektiv-Marketings und erscheint zu Beginn des neuen Jahres. Ein gemeinsames Abendessen ist Teil des Abends, denn die Liebe geht diesen Weg sehr gerne.

*Ein Fanzine ist ein von Fans gestaltetes Heft mit Informationen über bestimmte Künstler*innen oder kulturelle Phänomene. Es ist eine DIY-Form gedruckter Begeisterung/Liebeserklärung und kommt aus dem Punk.

Die beiden Referentinnen Ruth Schultz und Julia Nitschke sind das Performance-Duo „Meine Wunschdomain“. 2013 gründeten sie ihre Agentur für angewandte Performance-Kunst. Unter dem Motto “Sharing is Caring” verbreiten sie erfolgreiche und wunderbare künstlerische Strategien für den Alltagsgebrauch an ihr Publikum. Dafür greifen sie sowohl auf Strategien aus der eigenen Theater- und Performancearbeit zurück, featuren aber auch andere Künstler*innen. In ihrer Arbeit stehen visionäre Vorstellungen von einer Zukunft im Fokus, die liebens- und lebenswert für alle sind - und der unbedingte Wunsch, FÜR etwas zu sein.

Referentinnen: Ruth Schultz und Julia Nitschke ("Meine Wunschdomain")

Ort: atelier automatique, Rottstr 14, 44793 Bochum

25. November: Dialog der Generationen: Kunst in Konstellation

Kuration und Programmplanung von Spielstätten, Festivals und Veranstaltungsreihen

Kuration und Programmplanung antworten auf dringende Fragen, mit denen künstlerische Praxis heute konfrontiert ist: In welchen Kontext setze ich künstlerische Arbeit? Wie beziehe ich lokale Kollaborateur*innen mit ein? Wie ziehe ich inhaltlich und ästhetisch Verbindungslinien - oder stelle Unterschiede heraus?

Teilnehmer*innen verschiedener Generationen treffen aufeinander und stellen sich gegenseitig Ideen und Veranstaltungskonzepte vor, die sie gern realisieren möchten oder bereits realisiert haben. Ob regulärer Spielbetrieb, Festivals, Begegnungsformate oder Stadtrundgänge – wir nutzen das Wissen der Teilnehmer*innen und Referent*innen um eure Konzepte weiterzudenken, Tipps zu geben und neue Verbindungen herzustellen. Bringt also, wenn bereits vorhanden, Konzeptmaterial mit oder schickt uns dieses mit eurer Anmeldung zu. Auch Personen, die bisher nicht an eigenen Konzepten arbeiten, aber am Thema interessiert sind, sind zur Veranstaltung willkommen.

Durchgeführt wird die Veranstaltung von Cheers for Fears. Die studentische Initiative für junge Künstler*innen setzt bei weiterkommen! gezielt darauf, Akteur*innen verschiedener Generationen in den Dialog zu bringen.

Referent*innen: Robert Damaschke, Viviane Lennert (Zeitzeug_ festival), Fanti Baum und Olivia Ebert (theatre festival FAVORITEN 2018), Samira Yildirim (Akademy of the fine arts munich), Tatjana von der Beek (Prosanova festival for young literature 2017)

Moderation: Sina-Marie Schneller, Jascha Sommer

Ort: Neuland, Rottstraße 15, 44793 Bochum, im Rahmen des Zeitzeug-Festivals

24. November: Hybride Kunst: Kunst trifft auf Komplizen

Unterstützende Vermittlungsarbeit in inter- und transkulturellen Theaterprojekten

Gerade in interkulturellen künstlerischen Projekten ist ein „Vermittler“ häufig fester Bestandteil des Teams. Er oder sie vermittelt als Schnittstelle nicht nur künstlerische Positionen, sondern schafft Vernetzungen mit spezifischen Communities oder klärt Fragen zu Arbeitserlaubnis und Asylrecht.

Zu der Tagung sind Projektmacher*innen und ihre Vermittler*innen eingeladen, um die Wirksamkeit unterstützender Strukturen zu diskutieren. Ausgewählte Projektverantwortliche und Vermittler*innen berichten zunächst von ihren Arbeitserfahrungen. Über welchen Erfahrungshintergrund verfügen die Vermittler*innen? Welche Unterstützungsbedarfe entstehen bei den diversen interkulturellen Projekten? Auf welcher Honorierungsbasis kann die Zusammenarbeit erfolgen? Wie lassen sich einmal aufgebaute Netzwerke nachhaltig weiterführen?

Auf diese Fragen geht auch Referentin Nilüfer Kemper ein. Aus eigener Erfahrung vermittelt sie Strategien, lokale Netzwerke aufzubauen und berichtet über Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Vermittler*innen. Anschließend erstellt sie im gemeinsamen Gespräch mit den Teilnehmer*innen einen Pool an relevanten Informationen und Anlaufstellen. Dieser wird den Teilnehmer*innen anschließend zur Verfügung gestellt.

In Kooperation mit der Zukunftsakademie NRW

Referent*innen: Nilüfer Kemper und ein Fachreferent zu sozialen und rechtlichen Fragen im Bereich Flüchtlingshilfe
Vorgestellte Projekte: Haso, Sulyman, Urayama & Zehbe: "Tír na nÓg" (2017), Consol Theater: "حكمة - Weisheit(en)" (2017), Hoernemann/Walbrodt: "BNFZ_3.0" (2017)
Moderation: Christine Brinkmann

Ort: Zukunftsakademie NRW, Humboldtstraße 40, 44787 Bochum

Ablaufplan der Veranstaltung

10. November: Konfliktbewältigung in Gruppen, Ensembles und Kollektiven

Workshop nach The Work von Byron Katie

Wer kennt sie nicht, diese vielen Gefühle und Themen, die uns im Alltag beschäftigen und oftmals dann auch in der Kreativität beeinflussen und hemmen: Stress, Konflikte, Ärger, Schmerz, belastende Situationen, Konkurrenz, Neid, Eifersucht, Minderwertigkeitsgefühle, Aggression, Süchte, Schuldgefühle, Trauer, Scham, Eitelkeit, Burnout, usw.

In diesem Workshop geht es darum, die individuellen Themen zu identifizieren, zu hinterfragen und neue und stimmige Schritte im Umgang mit diesen Themen zu entwickeln. Dabei hilft uns die Methode The Work of Byron Katie. The Work ist eine einfache, effektive und leicht erlernbare Methode, in die der Workshop einen Einstieg bietet.

Workshop-Inhalte sind der gemeinsame Austausch über die individuellen Themen/Situationen der einzelnen Teilnehmer*innen, das Kennenlernen der Methode The Work und diese auf eigene Themen zu beziehen. Der Workshop richtet sich insbesondere auch an Akteur*innen, die sich unabhängig von aktuellen Szenarien grundsätzlich mit dem Thema Konfliktbewältigung auseinandersetzen möchten.

Referentin: Gerlinde Heiming (arbeitet seit 1994 als Coach, Trainerin und freie Therapeutin in den Bereichen Körper- und Bewusstseinsarbeit)

Ort: Haus der Vielfalt, Beuthstr. 21, 44147 Dortmund

4. November: Dialog der Generationen: "Kunst für... Kunst mit..."

Workshop zum Verhältnis von Kunst und Zielgruppe

Kinder, Jugendliche, Senioren*innen, Migranten*innen - viele Theaterproduktionen entstehen für eine konkrete Zielgruppe oder durch die Arbeit mit bestimmten gesellschaftlichen Gruppen. Wie wirkt sich die Annahme eines spezifischen Publikums auf die Konzeptentwicklung und die künstlerische Arbeit aus? Auf welcher Grundlage entscheiden Künstler*innen, welche Kunst für wen passt?

Zusammen mit Alexander Kerlin, Marlin de Haan, Kama Frankl und Miriam Michel werden wir diskutieren, wie die Konstruktion einer spezifischen Zielgruppe künstlerische Arbeit und auch Antragsstellung beflügelt -oder hindert. Wir gehen Begriffen wie Expert*in, Lai*in, Künstler*in und eben auch Zielgruppe nach und fragen nach der Aktualisierung theaterpädagogischer Arbeit in Bürgerbühnen und künstlerischem Aktivismus. Die Teilnehmenden tauschen ihre ästhetischen und konzeptionellen Strategien in der pädagogischen oder partizipativen Arbeit aus.

Durchgeführt wird die Veranstaltung von Cheers for Fears. Die studentische Initiative für junge Künstler*innen setzt bei weiterkommen! gezielt darauf, Akteur*innen verschiedener Generationen in den Dialog zu bringen.

Referent*innen: Kama Frankl (Junges Pottporus Herne), Marlin de Haan (Regisseurin, u.a. 2006-2015 künstlerische Leitung des Seniorentheater in der Altstadt, Düsseldorf), Alexander Kerlin (Dramaturg, Schauspiel Dortmund), Miriam Michel (Regisseurin, u.a. Gründungsmitglied der mixed-abled Kompanie dorisdean)

Moderation: Sina-Marie Schneller

Ort: Theater Dortmund, Hiltropwall 15, 44137 Dortmund

26. Oktober: What is Love?

Drei erfolgreiche Kulturschaffende vermitteln, welches Konzept von Liebe in ihrer Arbeit einer Rolle spielt

An diesem Abend gibt es drei inspirierende Impulse von Kulturschaffenden, die jeweils mindestens zwei verschiedenen Berufen nachgehen und deren Arbeit geprägt ist von ihrer zwischenmenschlichen Beschäftigung mit dem Thema Liebe und Respekt. Sie erläutern ihre persönliche Arbeitskultur und ihre Einstellung zum beruflichen Miteinander - und vermitteln, inwiefern die persönliche Einstellung zu unseren Mitmenschen unser Berufsbild beeinflussen und prägen kann.

Aus diesen Überlegungen können wir Anregung für einen eigenen Arbeitsethos ableiten, der uns zum konstruktiven Überdenken des Künstler*innenbegriffs führen wird. Die Impulse öffnen sich zu einem gemeinsamen Essen mit intensivem Tischgespräch in Kleingruppen mit den Teilnehmer*innen. Die verschiedenen Aufgabenfelder, in denen sie tätig sind - wie und ob sie persönliches politisches Engagement und Beruf verbinden - und, welche Rolle die Liebe in ihren verschiedenen Aufgabenfeldern spielt oder spielen könnte. Wo wünschen sie sich mehr Freiheit - wo fühlen sie sich eingeschränkt und wie lassen sich diese Grenzen verschieben?

Am Ende des Abends steht ein kurzer Praxisteil mit etwas, das sich erleben und weitergeben lässt, um Liebe/Achtsamkeit/Engagement im beruflichen Umfeld zu wecken und zu kultivieren. Auf diese Weise können wir uns im beruflichen Umfeld, innerhalb einer Szene oder im Kontakt mit Fördernden so selbstbewusst und offen verorten, dass Gemeinschaft, Solidarität, Engagement und vorbehaltsfreie Vernetzung möglich sind.

Referent*innen: Johanna Montanari (Autorin und politische Theoretikerin), Julie Stearns (Regisseurin und Coach), Guy Dermosessian (Projektmanager und DJ)
Moderation: Ruth Schultz, Julia Nitschke ("Meine Wunschdomain")

Ort: Q1, Halbachstr. 1, 44793 Bochum

13. Oktober: Hybride Kunst: Kunst trifft auf Stimme und Sprache

Sprachbarrieren und gewollte Mehrsprachigkeit in inter- und transkultureller Theaterarbeit

Im Fokus dieser Veranstaltung steht das Arbeiten mit Stimme und Sprache in inter- und transkulturellen Theaterarbeiten. In drei Workshops gehen wir das Themenfeld aus verschiedenen Perspektiven an. Wir diskutieren den Umgang mit Sprachbarrieren im Probenprozess, lernen künstlerische Methoden zur Unterstützung des Spracherwerbs kennen und schauen auf Inszenierungsmethoden, die Mehrsprachigkeit bewusst in die künstlerische Arbeit miteinbinden.

Die Teilnehmenden erhalten dabei in Gesprächsrunden wiederholt den Raum, eigene Erfahrungen, Techniken und Fragestellungen zur Diskussion zu stellen. „Kunst trifft auf Stimme und Sprache“ bietet auf diese Weise praxisnahe Einblicke in die Arbeitsmethoden von Künstler*innen und Kulturakteure*innen, die in inter- und transkulturell ausgerichteten Theater- und Tanzprojekten arbeiten.

In Kooperation mit der Zukunftsakademie NRW

Referentinnen: Aurora Rodonò, Günfer Çölgeçen
Workshopleiter*innen: Anna-Lu Masch, Julian Rauter, Michaela Kuczinna

Ort: Zukunftsakademie NRW, Humboldtstraße 40, 44787 Bochum

4. Oktober: Wer? Was? Wann? Wo? ...und vor allem: Warum?

Wie aus einer guten Idee ein guter Antrag wird

Der Workshop vermittelt Grundlegendes zu inhaltlicher Gestaltung, Aufbau und Form von Projektförderanträgen am Beispiel des Antrages auf Zuwendung zur Projektförderung des Landesbüros.

Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf thematischen und methodischen Fragen zur Antragsgestaltung und richtet sich an Künstler*innen, die in der laufenden Förderphase oder zukünftig eine konkrete künstlerische Idee umsetzen möchten. Fragen zum formellen Verfahren und zum Verwendungsrecht werden nur am Rande behandelt.

Referenten: Harald Redmer (Leitung LB), Julian Pfahl (Mitarbeit LB)

Ort: NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Dortmund

9. September: Sprechen über Migration und Flucht: Kunst und Journalismus im Austausch

Arbeitsgespräch zwischen Künstler*innen und Journalist*innen zum Umgang mit Flucht und Migration in den darstellenden Künsten

Zahlreiche professionelle Theaterarbeiten verschaffen derzeit den Themen Migration und Flucht neue Formen von Öffentlichkeit. Vielen Künstler*innen sind sie fundamentaler Anlass für ihre gesamte künstlerische Programmatik. Einige bearbeiten die Themen direkt für die Bühne, nicht selten als Ausdruck eigener Biografie.

Auf dem Campfire Festival bringt das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste viele dieser Künstler*innen erstmals zusammen. Kennenlernen und Erfahrungsaustausch der Akteur*innen starten um 13:00 Uhr.

Ab 16.30 Uhr, bietet sich dann allen Journalist*innen und Medienmacher*innen die gute Gelegenheit, unmittelbaren Einblick in unterschiedliche Arbeitsweisen der Künstler*innen zu erhalten. 90 Minuten stehen für Fragen zum Umgang mit Flucht und Migration in den darstellenden Künsten, zu einer interkulturell geprägten Ästhetik und deren Rezeption in der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Moderation: Harald Redmer.

Mit dabei als Künstler*innen: Collective Ma'louba, Theater Arbeit Duisburg, Halem Haso, Gelal Sulyman, Miyoko Urayama und Klaus Zehbe, Heimat X, Ruhrorter, Transnationales Ensemble Labsa & Grubengold.

Ort: Campfire Festival für Journalismus und Neue Medien, Dortmund

Protokoll zur Veranstaltung

25.-26. August: Dialog der Generationen: Cheers for Fears meets Social Muscle Club

Cheers for Fears meets SCM

Die Vernetzungsinitiative Cheers for Fears lädt zum Dialog der Generationen

Was muss ich bei chorischem Sprechen auf der Bühne beachten? Wie bekomme ich eine störungsfreie Tonaufnahme hin? Welche Rolle spielt die Popkultur im zeitgenössischen Tanz? Was zeichnet einen stringenten Antrag aus? Und wie werde ich die Rückenschmerzen wieder los, die mir das Schreiben eingebracht hat?

Ausgehend von der Überzeugung, dass jede Akteurin und jeder Akteur der darstellenden Künste – egal welchen Alters oder mit welchem künstlerischen oder akademischen Hintergrund – ein Wissen, Fähigkeiten und Talente mitbringt, die darauf warten, geteilt zu werden, sind alle Teilnehmenden der Veranstaltung Lehrende und Lernende zugleich: In eineinhalbstündigen Workshops bietet sich jeweils die Gelegenheit, einen bestimmten Aspekt des eigenen künstlerischen Tuns zu vermitteln und das eigene Wissen weiterzugeben. Die Veranstaltung mündet schließlich im Social Muscle Club, einer spielerischen Tauschbörse, in der das Know-how aller Beteiligten über den Abend hinaus feilgeboten und erspielt werden kann.

Das Workshop-Camp samt Social Muscle Club ist kostenlos. Ihr könnt einfach nur teilnehmen, bietet aber im besten Falle zusätzlich einen eineinhalbstündigen Workshop an. Der Tag ist so konzipiert, dass man vor bzw. nach dem eigenen Workshop an den anderen Panels teilnehmen kann. Euer Workshop soll ein Herzensthema von Euch bearbeiten – und sich auf einen konkreten Aspekt Eures Könnens beschränken.

Ort: Räume der Szenischen Forschung der Ruhr Universität Bochum, Tor 5, Bochum

19.-20. August: Kunst fördert Wirtschaft: Sommercamp

Transforming Smart – Die Kunst der Veränderung

Das Sommercamp für Künstler*innen beschäftigt sich mit dem Thema Transformations-Prozesse in Unternehmen. Mit diesem Projekt möchten wir die Zusammenarbeit von Künstler*innen und Unternehmen fördern. Nach einer Einführung in das Thema entwickeln die Teilnehmer*innen gemeinsam Konzepte für Interventionen in Unternehmen, die sich verändern wollen bzw. müssen.

Ziel ist es, ein Transformations-Modell als interaktives Kunstwerk zu gestalten. Der Workshop wird von Ingenieurin Dipl. Ing. Katrin Sasse geleitet, die seit 10 Jahren künstlerische Projekte für Unternehmen realisiert.

Für Künstler*innen die eine weite Anreise haben, besteht die Möglichkeit in der Kölner Wachsfabrik zu übernachten.

Referentin: Katrin Sasse

Ort: Wachsfabrik, Köln

7. Juli: Hybride Kunst: Kunst trifft auf Leben

Kunst trifft auf Leben

Veranstaltungsreihe zu künstlerischen Praxen in transkulturellen Zusammenhängen

In Kooperation mit der Zukunftsakademie NRW

Wie generiert man biografische Geschichten? Wie transformiert man sie innerhalb einer künstlerischen Konzeption? Inwieweit lässt man den Biografie-Geber an den weiteren künstlerischen Prozessen – der Weiterverarbeitung teilhaben? Was bewirkt eine multiple Autorenschaft bei den Beteiligten eines künstlerischen Prozesses? Welche Inszenierungsansätze gibt es, um aus den Geschichten Theater zu machen?

Nach einem Input von Monique Kaulertz zu Lebensrealitäten und künstlerischen Praxen bieten drei parallele Workshops von Künstler*innen und Kulturakteur*innen aus NRW praxisnahe Einblicke in deren Arbeitsbereiche. In den praktischen Workshops werden gemeinsam mit den Teilnehmenden künstlerische Methoden und Herangehensweisen für inter- und transkulturelle Arbeit reflektiert und erarbeitet.

Impulsgeberin Monique Kaulertz promoviert derzeit in Bochum zum Thema „Erzählen und Schweigen in der Institution Asyl. Grenzen und Möglichkeiten der 'Selbstartikulation' und Anerkennung in einer Kultur des Misstrauens“. Im Rahmen ihrer (Feld-)Forschung arbeitet sie auch mit partizipativen und performativen Methoden.

Impulsgeberin: Monique Kaulertz
Workshopleiter*innen: Beate Albrecht, Marguerite Apostolidis, Thomas Richhardt

Ort: Zukunftsakademie NRW, Bochum

Links:

Ablaufplan
Erfahrungen aus der Veranstaltung auf der plattFORM

29. Juni: Wie überlebe ich als Künstler?

Künstlerische Positionierung und individuelle Künstlerförderung

In Kooperation mit dem Kulturbüro Münsterland und ecce I european centre for creative economy

Die Individuelle Künstlerförderung ist einer der drei kulturpolitischen Schwerpunkte des Landes Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren. Damit sollen die Arbeits- und Lebensbedingungen von Künstlerinnen und Künstlern verbessert und Kreativität und künstlerische Innovationen gestärkt werden. Doch neben der finanziellen und strukturellen Situation spielt auch die künstlerische Positionierung eine wichtige Rolle. Denn bevor man mit Projekten die Öffentlichkeit suchen kann, muss die eigene (künstlerische) Position bestimmt werden. Nur wenn man sich als Künstler klar über die eigene Arbeit ist, kann man darüber überzeugend kommunizieren.

Ziel des Workshops ist es, das „Alleinstellungsmerkmal“, das Besondere und Unverwechselbare des eigenen künstlerischen Zugangs individuell herauszuarbeiten und dann in einem zweiten Schritt praktisch in der Gruppe zu erproben.

Zu Beginn der Veranstaltung informieren Mitarbeiter der ecce GmbH- european centre for creative economy – über den aktuellen Stand des neuen Förderprogramms IKF – Individuelle Künstlerförderung. ecce ist die zentrale Informationsstelle und verantwortlich für die Pilotierung des Programms im Ruhrgebiet.

Referentin: Ina Roß (Autorin des Ratgebers „Wie überlebe ich als Künstler?“)

Ort: Werkhalle / Union Gewerbehof, Dortmund

26. Juni: Exchange for Change

weiterkommen! startet mit einem Arbeitsgespräch und Workshop im Rahmen des Theater Festivals Impulse

»Exchange for Change« lädt ein zum Austausch über den Austausch. Vorgestellt werden bekannte und weniger bekannte Kommunikationsformate vom Speed Dating bis zum Pecha Kucha. Der öffentliche Workshop macht den Reality Check und testet unsere spontanen Fähigkeiten zur neidlosen Anerkennung der Kreativität anderer.

Referentin Annette Wilbert, MBA (Mediatorin). Sie arbeitet in der Hauptabteilung Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und leitet die Stabstelle Didaktik und Methodik. Für einen Input zum Thema des Abends aus der Sicht einer Kulturschaffenden ist Sibylle Peters zu Gast, sie leitet den performativen Studiengang „Versammlung und Teilhabe“ in Hamburg, das Forschungstheater Fundustheater und ist künstlerisch verantwortlich für die Produktionen der geheimagentur. Ausklang an der Bar.

»Exchange for Change« bildet den Auftakt von weiterkommen! und ist Teil von »On the Road – Eine Akademie des Bundesverbands Freie Darstellende Künste«. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Referentinnen: Annette Wilbert, Sibylle Peters

Ort: studiobühneköln, Köln