Ottmar Pohl Platz Köln Kalk (im Kalk Karree)
Eingetragen von Anas Ouriahli am 13.10.2021 10.39 Uhr

Wurzeln, trennen sie uns Menschen wirklich? Was sind POC´s und wer steckt hinter den Migrant*innen mit Migrationshintergrund? Sind die Begriffe überhaupt noch zeitgemäß? Was ist aus dem Sommermärchen von 2006 geworden? Sind Boateng und Fatih Akin nur dann deutsch, wenn sie Preise absahnen? Und wieso wird "Johanna" zum Bewerbungsgespräch eingeladen "Hatice" aber eher selten? 

People of Color werden aufgrund eines biografischen Teilaspekts ihrer Eltern pauschal als „Migrant*innen“ oder „Zugewanderte in der 3. Generation“ bezeichnet. Hierdurch werden sogenannte „Migrant*innen“ und „Deutsche“ gegenübergestellt und ein Klischeebild reproduziert, in dem Einbürgerung und die transkulturelle Identität der jungen Generationen nicht anerkannt und wahrgenommen werden. 


Expert*innen des Alltags – Studierende, Arbeiter*innen, Akademiker*innen, Kulturschaffende u.v.a. – mit sogenanntem Migrationshintergrund haben durch Interviews Einblicke in ihre Erfahrungen als People of Color in Deutschland gegeben. So ist u.a. aus den Interviews eine eindringliche und feinfühlige Szenencollage entstanden, die die Wut, Verzweiflung und Hoffnung der Teilnehmer*innen und ihre Erfahrung mit institutionellem Rassismus in Form von biographischen Schauspielszenen, improvisierter (Jazz-) Musik und mit Elementen aus dem Hip Hop Tanz verhandelt und verarbeitet. 


Ensemble: Alexandra Lowygina (Schauspiel) , Zeynel Alkis (Schauspiel), Malika Lamwersiek (Tanz), Reinel Ardiles Lindemann (Musik)


Regie: Anas Ouriaghli

Dramaturgie: Tracy E. Lord

Kostüm- und Bühnenbild: Katrin Lehmacher

Interkulturelle Vermittlung: Jabbar Abdullah

Weitere Einträge laden

Bitte melden Sie sich an, um eine Antwort zu verfassen.

Anmelden als LFDK-Mitglied Anmelden als externer Nutzer