Münster, Stadtbücherei/ Zeitungslesesaal
Eingetragen von RUE OBSCURE am 17.03.2026 17.53 Uhr

„LAUT WERDEN!“, „REICHWEITE VERGRÖSSERN!“, „PRÄSENT SEIN!“ scheinen Grundregeln im Manual des politischen Handelns für Zeiten des Umbruchs. Aber nicht nur verbale Lautstärke, Postings in Echtzeit und smarte Argumentation haben Kraft und ermächtigen. Auch Schweigen kann als bewusster kommunikativer Akt kraftvoll sein und Macht ausüben.

Mit dieser doppelten Bedeutung des englischen Begriffs „Power“ des Schweigens beschäftigt sich das Münsteraner Künstlerinnenkollektiv RUE OBSCURE 2026 im Rahmen einer sechsteiligen Diskursreihe und nimmt bei jeder Veranstaltung einen anderen Aspekt des Schweigens in den Blick.

Im ersten Salon beleuchten sie mit der Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Sabine Kirchhoff Fragen rund um das Schweigen als kommunikative Praxis: Welche Rolle spielt Schweigen in der Kommunikation? Wann schreiben wir ihm eine positive Kraft zu, wann fürchten wir uns vor der Macht des Schweigens? Ist Schweigen inzwischen eine bedrohte Ressource?

An den inhaltlichen Input des Abends schließt ein gemeinsames Schweigeritual an, bevor der Salon in ein offenes Zusammensein bei Getränken und Snacks mündet.

Datum: Donnerstag, 23.04.2026, 19:15 Uhr (Einlass ab 18:45 Uhr)

Veranstaltungsort: Stadtbücherei Münster, Zeitungslesesaal, Alter Steinweg 11, D-48143 Münster; Anbindung ÖPNV, Bushaltestelle Münster Altstadt / Bült; barrierefreier Zugang

Tickets/Preise: Tickets hier oder über www.pumpenhaus.de; 6 €/ 10 € im Vorverkauf (8 €/ 12 € an der Abendkasse) 

Weitere Informationen: www.rue-obscure.de sowie www.pumpenhaus.de 

Dauer: ca. 120 Min. / Deutsche Lautsprache


Idee/Konzept, Kuration & Gestaltung: RUE OBSCURE

Hosts: Anne Keller, Katharina Kolar

Szenografie: Karina Behrendt, Anne Keller

Produktion: Katharina Kolar

Grafikdesign: Mila Radau

Produktion: RUE OBSCURE in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus sowie in Kooperation mit Stadtbücherei Münster.

Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)/ Kulturförderung und das Kulturamt der Stadt Münster.

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