Studiobühne, Musisches Zentrum der Ruhr-Universität Bochum
Eingetragen von Nina Weber am 22.09.2019 20.23 Uhr

Eine multimediale Performance über Dating-Apps des Performancekollektivs notsopretty.

Swipen, Matchen, Daten: auf der Suche nach Liebe, Sex & Spaß sind Dating Apps zur Selbstverständlichkeit geworden. Der nächste Flirt auf dem Handydisplay ist nur einen Wisch entfernt und das verändert die Partner*innensuche grundlegend: Die Sehnsucht nach dem zufälligen Treffen im Supermarkt ist der algorithmisierten Realität von virtuellen Kennenlernspielen gewichen.
Das Profil innerhalb der App wird zur Projektionsfläche für das eigene Ego, eine digitale Identität, die zunehmend den analogen Alltag mitbestimmt. Nutzer*innen von Dating Apps stehen unter ständigem Optimierungsdruck, durch eine schier unendliche Flut an neuen potenziellen Partner*innen: die Konkurrenz ist groß im Internet.

Das Performancekollektiv notsopretty eignet sich in “Der Computer Nummer 3” lustvoll unterschiedliche Strategien des Onlinedatings an und untersucht unter Einsatz von Körper, Text und Video, welche Auswirkungen die Mechanismen von Dating Apps auf unsere Beziehungen zu anderen und zu uns selbst haben.

notsopretty sind Anna Júlia Amaral, Marcel Nascimento und Nina Weber. Die Gruppe ging aus dem Masterstudiengang “Szenische Forschung” an der Ruhr Universität Bochum hervor. Kern der Zusammenarbeit bildet die künstlerische Auseinandersetzung mit Selbstdarstellung und Identitätskonstruktion durch mediale und performative Strategien.

Künstlerische Leitung und Performance:
Anna Júlia Amaral, Marcel Nascimento, Nina Weber

Dramaturgie: Isabelle Wapnitz
Ausstattung: Sofia Dorazio Brockhausen
Technik und Licht: Birk André Hildebrandt
Design: Winie Vasconcelos

Premiere: 11.10.2019, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellung: 12.10.2019, 19.30 Uhr

Studiobühne des Musischen Zentrums der Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

EINTRITT FREI!
Reservierung empfohlen.
Kartenreservierung unter www.notsopretty.de


“Der Computer Nummer 3” wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, NRW Kultursekretariat, Stadt Bochum, die Gesellschaft der Freunde der RUB und der Szenischen Forschung.



Weiterer Termin: 11.10.2019 19:30 Uhr
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