Theater im Ballsaal, Bonn
Eingetragen von tanz.tausch am 20.09.2020 21.44 Uhr

Choreographie, Performance: James Batchelor // Komposition, Klanggestaltung: Morgan Hickinbotham // Produktion, Mitarbeit: Bek Berger // Licht: Studio Beizj  

 

In HYPERSPACE krümmt sich das fleischige Material des Körpers, dehnt sich und wird als außerirdische Transmutation rekonfiguriert, die gleichzeitig kolossal und mikroskopisch erscheint. HYPERSPACE ist eine Untersuchung der Metriken, die wir dazu verwenden, die tiefen Unbekannten des Universums zu erfassen. Es schlägt eine Untersuchung des menschlichen Körpers vor, welche ihn durch das Prisma der Kosmologie sieht, eine Kartographie des Universums in ihm und um ihn herum.  

HYPERSPACE ist die dritte in einer Reihe von Arbeiten von James Batchelor and Collaborators, die aus der besonderen Gelegenheit entstanden sind, 2016 an einer wissenschaftlichen Expedition zur Erforschung subantarktischer Inseln teilzunehmen.  

  

James Batchelor and Collaborators ist ein Team von unabhängigen Tanzkünstlern aus Australien. Unter der Leitung des Choreographen James Batchelor, der Kreativproduzentin Bek Berger, des Komponisten Morgan Hickinbotham und verschiedener Gäste vereint das Team eine einzigartige Kompetenzen, um Bewegung innerhalb einer Vielzahl von Kontexten zu ermöglichen. Ihr Gesamtwerk ist bekannt für seine visuelle Klarheit, architektonische Komposition und rhythmische Verspieltheit. Mit einem Bekenntnis zu Langsamkeit und Sensibilität sind die Bewegungen hypnotisch, fokussiert, detailliert und ziehen das Publikum in kontemplative und phantastische Zustände.  

  

James Batchelor ist ein preisgekrönter australischer Choreograph und Tänzer. James wurde am Victorian College of the Arts ausgebildet und schloss 2012 mit einem Bachelor in Bildender Kunst (Tanz) ab. In den letzten fünf Jahren hat er ein umfangreiches Werk geschaffen, welches international tourt.  

 

Das sagen die Kuratoren:  

Mit praktisch ausschließlich auf der Stelle performten Microbewegungen präsentiert uns Batchelor seinen Körper als fremdartiges Wesen, das als divergentes System existiert. Was wir sehen, ist die Oberfläche und die darunter fließenden Energieströme und Bewegungen, die uns nur erahnen lassen, welches System sich dahinter verbergen mag. Der Mikrokosmos eines Körpers, der uns ohne weiteres einen ganzen Makrokosmos vorstellbar macht. (CocoonDance)      

 

Produktionspartner: Centro per la Scena Contemporanea (Bassano del Grappa), Dance 4 (Nottingham), Dancehouse (Melbourne). Unterstützt durch: Creative Partnerships Australia, Australian Cultural Fund, The Besen Family Foundation, The Keir Foundation, Michael Adena, Joanne Daly. 

  

www.james-batchelor.com.au/works/hyperspace 

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=J-vx8XojaOM  

Weitere Einträge laden

Bitte melden Sie sich an, um eine Antwort zu verfassen.

Anmelden als LFDK-Mitglied Anmelden als externer Nutzer