NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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44339 Dortmund
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Der Bär, der nicht da war / Theater Marabu / Foto © Ursula Kaufmann
GRENZE, DIE / Drangwerk / Foto © Simon Howar
GRENZE, DIE / Drangwerk / Foto © Simon Howar
Jahrmarkt der Maschinen / Beat Salon / Foto © Philipp Danz
Die Flaneure // Athen / fringe ensemble
Kölsche Mädche / Bibiana Jiménez / Foto © Meyer Originals
Deluxe / Marcus Grolle, Morgan Nardi, Kathrin Spaniol / Foto © Das mechanische Auge
Garten Minus Zäune / Theaterkollektiv per.Vers / Foto © Nana Franck
Pornotopia / Morgan Nardi
Die Flaneure // Athen / fringe ensemble
be a_part of me / vier.D / Foto © Klaus Pfeiffer
My Reputation ist Your Guarantee / El Cuco Projekt / Foto © Anna Lev
be a_part of me / vier.D / Foto © Nilüfer Kemper
Scutum Studies / Kollektiv ZOO / Foto © Robin Junicke
The Art Piece / Fetter Fisch / Foto © Oliver Berg
Schwan / Krebs / Hecht / Kurth & Kurth
Das schaurige Haus / echtzeit-theater / Foto © Roman Starke
Kölsche Mädche / Bibiana Jiménez
Ein neues Land / Rue Obscure / Foto © Lara Müller
Auf die Bühne - Freiheit leben! / theaterspiel / Foto © Simon Jost
Hips Don't Lie / Foteini Papadopoulou / Foto © Anna Kropp

Sonderprojektförderung: Interkulturelle Impulse

Zurzeit keine Einreichfrist

Die Einreichfrist für eine Förderung im Haushaltsjahr 2019 war der 15. Februar 2019. Anträge können nicht mehr eingereicht werden.

Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V. fördert 2019 mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW erneut künstlerische Arbeiten, die den interkulturellen Austausch zwischen Menschen jeden Alters in NRW ins Zentrum stellen.

Die untenstehende Ausschreibung ist außerdem auf Arabisch und Englisch verfügbar.

Ausschreibung: Interkulturelle Impulse 2019

Integrative Arbeiten der Freien Darstellenden Künste

Viele Akteure*innen aus den Freien Darstellenden Künsten greifen gesellschaftliche Diversität und Migration aktiv und qualifiziert in ihren Arbeiten auf und entwickeln Projekte, die beispielhaft für gelungene gesellschaftliche Annäherung sind. Gesucht werden künstlerische Formen als Impuls für eine offene, interkulturell geprägte Gesellschaft.

Die Förderung ist offen für alle Formen künstlerischer Zusammenarbeit, die den interkulturellen Austausch zwischen Menschen jeden Alters ins Zentrum stellt.

Die Förderung bietet die Möglichkeit, sowohl fertige Produktionen als auch performative Arbeitskonzepte mit interkulturellem Ansatz zu realisieren. Neben der Produktion und Präsentation von Projekten sind auch Formate wie Workshops, Labore und performative Aufführungsformate wie inszenierte (Stadt)begehungen, u.ä. möglich. Qualitätsmaßstab für Förderentscheidungen ist die künstlerische Qualität und Aussicht auf gelingenden Dialog. Wir fördern insbesondere auch Möglichkeiten, diese Arbeiten an Spiel- und Präsentationsorten zu zeigen, die für den interkulturellen Austausch besonders geeignet sind, etwa in Flüchtlingsunterkünften, Schulen, Museen, Begegnungsstätten, Büchereien. Ziel ist die Initiierung wechselseitiger Annäherung und Austausch.

Zielgruppe / Förderkriterien

Grundvoraussetzung für die Förderung ist die Unterstützung durch eine*n geeignete*n Expert*in als interkulturellem „Guide“. Ihm/ihr kommt die Aufgabe zu, für möglichst einfache und direkte Begegnungsräume und Austausch der Akteure*innen zu sorgen.

Dazu können zum Beispiel gehören: Kontaktaufnahme mit den jew. Teilnehmern*innen oder ggf. zur speziellen Zielgruppe des Projekts (Geflüchtete, Menschen in Asylverfahren, etc.), zu Publikum und Institutionen. Zu den Aufgaben des interkulturellen „Guides“ gehört insbesondere die Sprachverständigung und die Betreuung der Zielgruppe. Der interkulturelle "Guide" übernimmt damit eine Schnittstellenfunktion im interkulturellen Dialog und sorgt im besten Falle für nachhaltige Vernetzungsstrukturen, die auch künftig genutzt werden können und sollen.

Die Jury

Die Jury für das Jahr 2019 setzt sich aus nachfolgenden Personen zusammen:

  • Dr. Stefanie Jenkner - Ministerium Kultur und Wissenschaft
  • Michaela Kuczinna - Theaterwissenschaftlerin, Regisseurin, Bochum
  • Tchekpo Dan Agbetou - Regisseur, DansArt, Bielefeld
  • Barbara Kölling - Leiterin HELIOS Theater, Hamm

Förderhöhe & Antragsfrist

Die Projekte können mit maximal 8.000,- gefördert werden, wovon jeweils mind. 1.000,- für die Arbeit der "Guides" bestimmt sein sollten. Die Projekte müssen bis Ende 2019 abgeschlossen sein.

Anträge sind nur gültig, wenn Sie auf den Formblättern (Antragsformular + Kosten- und Finanzierungsplan) ausgefüllt und fristgerecht eingereicht wurden.