NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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Die Flaneure // Athen / fringe ensemble
GRENZE, DIE / Drangwerk / Foto © Simon Howar
My Reputation ist Your Guarantee / El Cuco Projekt / Foto © Anna Lev
ELTERNSCHAU / Silvia Jedrusiak / Foto © Erich Saar
Jahrmarkt der Maschinen / Beat Salon / Foto © Philipp Danz
Das schaurige Haus / echtzeit-theater / Foto © Roman Starke
Die Flaneure // Athen / fringe ensemble
GRENZE, DIE / Drangwerk / Foto © Simon Howar
be a_part of me / vier.D / Foto © Nilüfer Kemper
Kölsche Mädche / Bibiana Jiménez / Foto © Meyer Originals
be a_part of me / vier.D / Foto © Klaus Pfeiffer
Intimacy / Simina German / Foto © Andre Symann
Auf die Bühne - Welt retten! / theaterspiel / Foto © Simon Jost
Auf die Bühne - Freiheit leben! / theaterspiel / Foto © Simon Jost
Der Bär, der nicht da war / Theater Marabu / Foto © Ursula Kaufmann
Kölsche Mädche / Bibiana Jiménez
Der Bär, der nicht da war / Theater Marabu / Foto © Ursula Kaufmann
Biene im Kopf / Consol Theater / Foto © Pedro Malinowski
Pornotopia / Morgan Nardi
Jahrmarkt der Maschinen / Beat Salon / Foto © Philipp Danz
The Art Piece / Fetter Fisch / Foto © Oliver Berg
Intimacy / Simina German / Foto © Andre Symann

5. Juli 2018:

Aktuelle Taktiken des Netzaktivismus

Ein Workshop in Kooperation mit dem medienwerk.nrw

#Black Lives Matter und #Metoo sind zwei aktuelle Beispiele, wie zeitgenössische digitale Öffentlichkeiten genutzt werden können, um auf gesellschaftspolitische Probleme von Diskriminierung und Ungleichheit hinzuweisen. Sie führen mit digitalen Mitteln Ideen von Selbstermächtigung und Partizipation fort, die aus den großen sozialen Erneuerungs- und Bürgerrechtsbewegungen Mitte des 20. Jahrhunderts hervorgegangen sind.

Oftmals kommt es hierbei – wie bspw. im Aktivismus von Black Lives Matter – zu Verschränkungen von physischen und digitalen Räumen: Protestierende Körper formieren sich im urbanen Raum, die Bilder der Aktion zirkulieren in den sozialen Netzwerken um die Welt und erzeugen Aufmerksamkeit für das geteilte Anliegen. Gleichzeitig formieren sich "auf der anderen Seite" des politischen Spektrums ebenfalls neue, krautwüchsige, anarchisch-libertäre und aggressive Subkulturen im Netz wie bspw. Alt-Right und Identitäre, die auf Selbstorganisation einerseits und der Verachtung jeder Staatlichkeit andererseits basieren.

Dieser Workshop möchte versuchen zu verstehen, wie Verschränkungen von digitalen und urbanen Räumen funktionieren, welche Rolle die Strategie der Grenzüberschreitung heute spielt, wie die Künste auf diese Entwicklungen reagieren, worin die Kraft der aktuellen Bewegungen im Netz besteht – und wo ihre Grenzen liegen.

Referent*innen: N.N.

Datum: Donnerstag, 5. Juli, 10-17 Uhr
Ort: PACT Zollverein, Bullmannaue 20a, 45327 Essen
Teilnahmegebühr: 20 € / 10 € erm.

In Kooperation mit dem medienwerk.nrw