NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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Marie-Lena Kaiser / Ariodante / Foto © Timo Reinders
Dörfer der Hoffnung / Internationales Frauenzentrum Bonn / Foto © Herand Müller-Scholtes
GRENZE, DIE / Drangwerk / Foto © Simon Howar
Pornotopia / Morgan Nardi
Kölsche Mädche / Bibiana Jiménez / Foto © Meyer Originals
Ein neues Land / Rue Obscure / Foto © Lara Müller
My Reputation ist Your Guarantee / El Cuco Projekt / Foto © Anna Lev
Deluxe / Marcus Grolle, Morgan Nardi, Kathrin Spaniol / Foto © Das mechanische Auge
Once I Set Foot Outside / Marlin de Haan / Foto © Murat Durum
Scutum Studies / Kollektiv ZOO / Foto © Robin Junicke
The Super Hero Piece / performing:group / Foto © Roberta Medina
Hips Don't Lie / Foteini Papadopoulou / Foto © Anna Kropp
Der Bär, der nicht da war / Theater Marabu / Foto © Ursula Kaufmann
FARBE / Schneider, Rudat, Weyler, Mines / Foto © Projekt FARBE
X-CHANGE / fringe ensemble / Foto © Tanja Evers
Garten Minus Zäune / Theaterkollektiv per.Vers / Foto © Nana Franck
FRAGIL und AGIL / Benedetta Reuter / Foto © Meyer Originals
REDRUM / Maciej Sledziecki / Foto © voy
Auf die Bühne - Freiheit leben! / theaterspiel / Foto © Simon Jost

8. September 2018:

Kulturräte, Koalitionen, Netzwerke: Künstler*innen brauchen eine Stimme

Workshop zu kulturpolitischer Arbeit auf kommunaler Ebene

"Demokratie ist keine Zuschauerveranstaltung" – dieser Leitspruch der Initiative Offene Gesellschaft benennt den Kern unseres Gemeinwesens: Wer sich und seine Interessen beachtet sehen will, muss für die eigene Wahrnehmung sorgen und um Wertschätzung werben. Je mehr Leute für eine Sache eintreten, desto größer wird ihr Einfluss.

Künstler*innen fällt das naturgemäß schwer: Sie verstehen sich von jeher als Individualisten, deren Einzigartigkeit oft konstitutiv für Person und Werk ist. Doch in immer mehr Städten versuchen mittlerweile Vertreter*innen aller Kunstsparten, gemeinsame Interessen zu formulieren und öffentlich zu artikulieren. Wie funktioniert das und was bringt es?

Der Workshop beschäftigt sich mit Zielen und Handlungsfeldern der Selbstorganisation von Künstler*innen. Die Teilnehmer erarbeiten gemeinsam Ideen und Konzepte zu Themen wie "Agenda der Künste", "Mobilisierung der Akteure", "Externe Kommunikation" oder "Mit Politik und Verwaltung reden". Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Fragen "Wie organisieren wir uns?" und "Wie werden wir sichtbar(er)?".

Workshopleiter Peter Grabowski berichtet als "der kulturpolitische reporter" seit Jahren über Finanzierung und Strukturen der Kulturförderung auf allen staatlichen Ebenen. Er arbeitet vorwiegend für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk sowie Fachmagazine. Regelmäßig moderiert er außerdem kulturpolitische Streitgespräche und Podiumsdiskussionen.

Workshop-Leitung: Peter Grabowski

Gast: Adil Laraki (Landesvorsitzender der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger)

Termin: Samstag, 8. September 2018 10 – 17 Uhr
Ort: Gebäude neben dem Big-Tipi, Lindenhorster Str. 6, 44147 Dortmund
Teilnahme kostenfrei, um Voranmeldung wird gebeten

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Favoriten Festivals. Um 19.00 Uhr findet dort im Theater im Depot die Tanzperformance "Sonderbare Irre" von SEE! statt.

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