NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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44339 Dortmund
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Tel.work 0231 47 42 92 10
Faxfax 0231 47 42 92 11
The Super Hero Piece / performing:group / Foto © Roberta Medina
X-CHANGE / fringe ensemble / Foto © Tanja Evers
Garten Minus Zäune / Theaterkollektiv per.Vers / Foto © Nana Franck
Der Bär, der nicht da war / Theater Marabu / Foto © Ursula Kaufmann
My Reputation ist Your Guarantee / El Cuco Projekt / Foto © Anna Lev
Scutum Studies / Kollektiv ZOO / Foto © Robin Junicke
FARBE / Schneider, Rudat, Weyler, Mines / Foto © Projekt FARBE
REDRUM / Maciej Sledziecki / Foto © voy
Pornotopia / Morgan Nardi
Marie-Lena Kaiser / Ariodante / Foto © Timo Reinders
Once I Set Foot Outside / Marlin de Haan / Foto © Murat Durum
Auf die Bühne - Freiheit leben! / theaterspiel / Foto © Simon Jost
FRAGIL und AGIL / Benedetta Reuter / Foto © Meyer Originals
Dörfer der Hoffnung / Internationales Frauenzentrum Bonn / Foto © Herand Müller-Scholtes
Ein neues Land / Rue Obscure / Foto © Lara Müller
Deluxe / Marcus Grolle, Morgan Nardi, Kathrin Spaniol / Foto © Das mechanische Auge
GRENZE, DIE / Drangwerk / Foto © Simon Howar
Hips Don't Lie / Foteini Papadopoulou / Foto © Anna Kropp
Kölsche Mädche / Bibiana Jiménez / Foto © Meyer Originals

Investitionsfonds kulturelle Infrastruktur

Einreichfrist: 15. Oktober 2018

Die Anträge sind bei den Bezirksregierungen einzureichen. Siehe unten.

Das Land gewährt im Haushaltsjahr 2018 Zuwendungen für Maßnahmen, die sich mit Investitionen zur Ertüchtigung der kulturellen Infrastruktur nordrhein-westfälischer Kultureinrichtungen aller Kunstsparten befassen. Hierbei handelt es sich u. a. um die Erstausstattung, Erneuerung oder Erweiterung der nichttechnischen und vor allem der technischen, dabei besonders der digitalen Ausstattung solcher Einrichtungen, um sie für künftige Aufgaben zu rüsten und zukunftsfähig zu machen. Dabei kommt Anträgen aus dem ländlichen Raum eine wesentliche Bedeutung zu. Ziel der Förderung ist es, Innovationen zu ermöglichen, Kulturangebote zu erweitern und i.S. von Teilhabe neue Zielgruppen zu erschließen.

In diesem Zusammenhang können bauliche Veränderungen während des laufenden Betriebs schon wegen der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit bis zum Jahresende nur in einem äußerst geringen Umfang gefördert werden.

Grundsätzlich förderungswürdig sind Investitionen (nicht kumulativ, keine Rangfolge, nicht abschließend) in

  • die technische, insbesondere digitale Ausstattung von Kultureinrichtungen, wie Ausstellungs-, Bühnen-, Veranstaltungs- Projektions- und Filmtechnik,
  • die Modernisierung von Ton- und Beleuchtungssystemen (LED-Technik),
  • Anschaffungen für Produktion, Distribution und Vermittlung,
  • die Anschaffung von Mobiliar, Musikinstrumenten und spartenbezogener Ausstattung,
  • die Ausrüstung von Seminarräumen etc.,
  • die Schaffung von barrierefreien Präsentationsmöglichkeiten für z.B. Sehbehinderte und Gehörlose bzw. ähnliche zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung geeignete Projekte.

Antragsberechtigt sind alle nordrhein-westfälischen kommunalen Kulturinstitutionen und nicht gewerbliche freie Kulturinstitutionen, -träger und -vereine. Im Bereich der Freien Darstellenden Künste können also nicht nur Spielstätten, sondern auch freischaffende Gruppen und Ensembles Anträge stellen.

Antragsfrist

Die Anträge sind bei den Bezirksregierungen einzureichen. Zuständig ist die Bezirksregierung, in deren Bezirk die Antragstellerin/der Antragsteller ihren/seinen Wohnsitz hat.

Das Antragsformular findet sich auf der Seite der jeweiligen Bezirksregierung:

Bezirksregierung Arnsberg

Bezirksregierung Detmold

Bezirksregierung Düsseldorf

Bezirksregierung Köln

Bezirksregierung Münster

Anträge sind für Projekte in diesem Jahr bis zum 15. Oktober 2018 einzureichen. Die Projekte müssen 2018 auch abgeschlossen werden. Für das kommende Jahr ist zunächst keine Förderung geplant.

Um den konkretisierten Gesamtbedarf unserer Szene einschätzen zu können, wäre es nach wie vor sehr wichtig und sinnvoll, wenn alle Antragssteller*innen uns über ihre Anträge informieren würden. Das Landesbüro hat bereits Anfang des Jahres eine Umfrage zum investiven Bedarf durchgeführt. Uns als Verband interessiert nun, in welchem Verhältnis der formulierte Bedarf zur tatsächlichen Antragstellung und letztlich zur Bewilligung der Anträge stehen wird.

Folgende Vorgaben sind zu beachten:

  • Die Haushaltmittel stehen nur im Jahr 2018 zur Verfügung. Der Kostengrund für die geförderte Maßnahme muss frühestens ab „vorzeitigem Maßnahmenbeginn“ bis spätestens 31.12.2018, entstanden sein. Alle Maßnahmen müssen innerhalb von zwei Monaten nach Abruf der Fördermittel, also spätestens am 28.2.2019, vollständig abgeschlossen sein (letzter Zahlungstermin).
  • Vergleichsangebote sollten zur Antragstellung möglichst eingeholt werden, um eine möglichst genaue Kostenschätzung vornehmen zu können.​
  • Untergrenze der Förderung für die einzelnen Antragsteller: 2.000 Euro (Bagatellgrenze)
  • Eigenanteil: Mindestens 10 Prozent der Gesamtkosten

Eine umfangreiche Liste mit Beispielen für mögliche Investitionen findet sich > hier.