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Störfall / disdance-project / Foto © Klaus Wohlmann
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Boyband / notsopretty / Foto © Anna Spindelndreier
Praktisch Galaktisch / Daniel Ernesto Mueller / Foto © Heike Kandalowski
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Recircling / Yana Novotorova / Foto © Heike Kandalowski
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The Soul of the Zeit / PARADEISER / Foto © Hans Diernberger
LET’S SING ANOTHER SONG! / POLARPUBLIK / Foto © POLARPUBLIK
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Wetland / Katharina Senzenberger / Foto © Nathan Ishar
DWDW - Die Sache mit den Bäumen / Armada Theater / Foto © Armada Theater
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HELLO TO EMPTINESS / MOUVOIR Stephanie Thiersch / Foto © Martin Rottenkolber
K.I.T.C.H.E.N. / Marlin de Haan / Foto © Bozica Babic
UPSIDE DOWN / Theater Titanick / Foto © Metaorange Andreas Matthes
Sonic Highway / MFK Bochum / Foto © Szenische Forschung
BLACK EURYDICE / kainkollektiv / Foto © Daniela del Pomar
Grandmothers of the Future / Waltraud900 / Foto © Melanie Zanin

"StattParkKultur": Projekt von LAG21 und Landesbüro macht aus Parkplätzen Begegnungsräume

12.02.2019 In drei Städten Nordrhein-Westfalens werden Parkplätze für einen Tag zu Begegnungs- und Visionsräumen. Zusammen mit Fachleuten und Kunstschaffenden reflektieren hier Passant*innen die Rolle von Parkraum und dessen Umwandlung – für eine nachhaltigere Mobilitätskultur. Eine spannende Projektidee von LAG 21 NRW und dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, die bald Realität wird: Das Projekt „StattParkKultur NRW“ zählt zu den Gewinnern eines Ideenwettbewerbs und wird über 6 Monate mit insgesamt 50.000 Euro gefördert.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat im November 2018 die Siegerprojekte für die Wettbewerbe „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“ und „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“ ausgewählt. „Bei jeder Projektidee wurde sich intensiv damit beschäftigt, wie ein Umdenken in unserer Gesellschaft erreicht und wie insbesondere unsere Alltagskultur nachhaltiger werden kann“, sagte Marlehn Thieme, Vorsitzende des RNE und Jury-Mitglied.

Parkplätze verwandeln sich in Begegnungsräume

Insgesamt hatten sich 179 Projekte um die Förderung beworben. Dem Projekt „StattParkKultur NRW“ wird – wie den anderen Gewinnern – „in besonderer Weise zugetraut, gesellschaftliche Denkmuster aufzubrechen, deren Reproduktion entgegenzuwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen“, so der RNE.

Bei „StattParkKultur NRW“ steht die Partizipation im Vordergrund – Passant*innen sollen sich mit ihren Ideen und Meinungen in die Mobilitätsdiskussion einbringen. Sie können sich vor Ort mit Vertreter*innen der Kommunen austauschen. Gleichzeitig thematisieren Kunstschaffende vor Ort in verschiedenen künstlerischen Formaten den Flächenverbrauch bzw. die freiwerdenden städtischen Räume. Dabei wird die Idee der "Parklets" weiterentwickelt: Dieser Begriff bezeichnen eine zeitweise Umgestaltung eines gewöhnlichen Parkplatzes in einen städtischen Begegnungsraum.

So ist eine Teilnahme an „StattParkKultur“ möglich:

Einen Tag lang wird "StattParkKultur NRW" in drei Städten stattfinden, Wer in der kommunalen Verwaltung tätig ist und als Kommune an unserem Projekt teilnehmen möchte, kann bis zum15.03.2019 diesen kurzen Bewerbungsbogen ausgefüllt an die LAG 21 NRW schicken.

Nachdem die teilnehmenden Städte feststehen, wird das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste eine Ausschreibung für künstlerische Vorhaben an den ausgewählten Orten veröffentlichen.

Die LAG 21 NRW und das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste werden die drei erfolgreichen Kommunen Ende März bekanntgeben, in denen dann nach gemeinsamer Vorbereitung im September 2019 die eintägigen Veranstaltungen durchgeführt werden. Wir freuen uns auf dieses spannende Projekt und die zu verwirklichenden Visionsräume!