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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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44339 Dortmund
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vergissmeinnicht / Vlasova und Plawica / Foto © Amadeus Pawlica
ZWEITENS / tatraum projekte schmidt / Foto © Michael Schmidt
Bilder deiner großen Liebe / Alina Rhode / Foto © Alina Rhode
when air is still around / Kaiser Antonino Dance Ensemble
Just before Falling / El Cuco Projekt / Foto © Julia Franken
STANDARD / CocoonDance company - / Foto © Alessandro De Matteis
Cultural Drag / Tacho Tinta / Foto © Robin Junicke
Being A Vertebrate / DortmunderKunstverein / Foto © Roland Baege
MAP TO UTOPIA / Fringe Ensemble / Foto © Tanja Evers
Bachmann / movingtheatre.de / Foto © Dieter Jacobi
Amelie und der Wolf / Damian Popp / Foto © Damian Popp
SINPA / Dencuentro / Foto © Marcos Angeloni
Die unendliche Verästelung / RUE OBSCURE
Shakespeare / Theater Korona
Eine pangalaktische Parabel zur Globalisierung der Wohnungen / Pangalaktisches Theater
TURBOGIGAMANIPOWERISTISCH / MNEME Kollektiv
Zähmung / Tim Mrosek / Foto © Ingo Solms
Intervention LIEBE / Feedback Kollektiv / Foto © K-H Mierke
Madonnas letzter Traum / Theater im Bauturm / Foto © Laura Thomas
Lokal Europa / Brachland Ensemble / Foto © Marie Luise Manthei
We Are Here To Stay! / Ana Valeria Gonzalez / Foto © Jule Katinka Cramer und Carmen Rivadeneira
About Sky(s) / Avi Kaiser und Sergio Antonino / Foto © Giovanni Pinna
Die Frau vom Meer / Marlin de Haan / Foto © Bozica Babic
Mutig Miese Monster Meucheln / theaterspiel / Foto © Erhard Dauber
TACTO / Paula A. Pedraza / Foto © Paula A. Pedraza
cellar and secrets_2020 / DIN A 13 tanzcompany / Foto © Celine Bellut
AMORE / undBorisundSteffi / Foto © Philipp Niggemeier
Morgen ist Heute Gestern / Theater Marabu
PROMETHEISCHE KULTUR / Kristóf Szabó F.A.C.E. - Visual Performing Arts / Foto © Julia Karl
Dreckstück / Tim Mrosek / Foto © Ingo Solms
DWDW - Die Sache mit dem Wasser / Armada Theater / Foto © Louisa-Marie Nübel
Chöre des Spekulativen / Sebastian Blasius / Foto © C Krauss
Der kleine Container+boatpeopleprojekt / ARCHE NOVA
Dr Lafari ist weg! - / TOBOSO / Foto © André Symann

Impulse-Festival: Akademien zu Selbstoptimierung und Druck von Rechts

04.05.2019 Auch 2019 bietet das >Impulse Theater Festival neben dem künstlerischen Showcase zwei Akademien an, mit Workshops, Vorträgen und Diskussionen. Beide Akademien finden in diesem Jahr im Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim an der Ruhr statt:

AKADEMIE #1 — KUNST UNTER DRUCK
Freies Theater zwischen Rechtsruck, Identitätspolitiken und Selbstverantwortung
14.–17. Juni

Die Kultur ist weltweit zum ideologischen Schlachtfeld geworden: von Störaktionen rechtsextremer Gruppen und Forderungen, die Budgets kritischer Kunstinstitutionen zu kürzen, bis hin zur Abschaffung des Kulturministeriums in Brasilien und Repressionen gegen kritische Stimmen z. B. in Russland und der Türkei, aber auch in Ungarn und Polen. Gleichzeitig wird aus feministischen, antirassistischen und dekolonialen Perspektiven gefordert, Kunstfreiheit nicht absolut zu setzen, sondern tradierte Darstellungsweisen und Machtverhältnisse radikal infrage zu stellen und an ihrer Überwindung zu arbeiten.

Wie kann Kunstfreiheit unter diesen Bedingungen geschützt werden – und genutzt? Und was darf die Kunst? Die AKADEMIE lädt dazu ein, Erfahrungen und Standpunkte zu diesen Fragen auszutauschen und an einem Manifest für die Kunstfreiheit mitzuwirken, das die aktuellen Debatten dokumentiert und Visionen für einen Umgang mit den Herausforderungen der Gegenwart skizziert. Grundlage des Manifests sind Impulsvorträge von Theaterschaffenden und Theoretiker*innen aus dem deutschsprachigen Raum wie auch von internationalen Beitragenden sowie ausführliche Diskussionen im Plenum und in kleineren Runden. Neben dem diskursiven Austausch laden ortsspezifische Performances zu einer unmittelbaren Konfrontation mit dem Thema des jeweiligen Tages ein.

AKADEMIE #2 — ÜBERWINDE DICH!
Freies Theater zwischen Ermächtigung und Selbstoptimierung
20.-23. Juni

Die ständige Reflexion und Veränderung der eigenen künstlerischen Praxis und ihrer Bedingungen ist für Theaterschaffende der Freien Szene ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Während in der Vergangenheit allerdings die Kritik an der Institution „Theater“ im Vordergrund stand, ist das Freie Theater mittlerweile selbst zur Institution geworden. Damit stellt sich die Frage neu, in welche Richtung die Szene und ihre Strukturen verändert und verbessert werden sollen — und für wen.

Die Akademie lädt dazu ein, im Rahmen mehrtägiger Workshops und einer Konferenz den schmalen Grat zwischen Selbstoptimierung und Ermächtigung zu betrachten. Wie verändern strategisch geplante Arbeitsprozesse das Selbstverständnis der Künstler*innen und ihre Arbeiten? Welche Auswirkungen haben solidarische Organisationsformen? Und welche Rolle könnte dem Freien Theater künftig in Kulturpolitik und Gesellschaft zukommen? Ist es kritisches Korrektiv und Experimentierfeld oder doch vielmehr Vorbild für die effiziente Kulturinstitution von morgen?

> Zum Detail-Programm beider Akademien