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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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IS deutsche Räuber im Dschihad / WEHR51
Acid Shakes / Bettina Nampé

Forderungspapier zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in den darstellenden Künsten beschlossen

20.05.2019 Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat angelehnt an den Runden Tisch »Frauen in Kultur und Medien« von 2017 und aufbauend auf zahlreiche Gespräche der Theaterverbände einen Forderungskatalog veröffentlicht, der erste konkrete Schritte zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in den darstellenden Künsten benennt.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters wird in dem Papier entschieden dazu aufgerufen, die Vorschläge aus dem Runden Tisch umzusetzen. Die Überwindung der tariflichen Ungleichheiten an Theatern zwischen Sänger*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen und die Sicherstellung einer geschlechterneutralen Behandlung auch der nichtkünstlerischen Beschäftigten sowie derjenigen, die außerhalb des Tarifgefüges honoriert werden, ist eine der weiteren wesentlichen Forderungen. Außerdem heißt es in dem Papier der Theaterverbände: Jurys, Gremien und die Leitungen öffentlicher Institutionen müssen paritätisch besetzt werden. Besetzung und Verfahren von Findungskommissionen müssen transparent sein.

»In anderen Bereichen ist man in Bezug auf Diversität schon sehr viel weiter. Gerade beim Thema Geschlechtergerechtigkeit liegen Vorschläge auf dem Tisch. Nun gilt es zu handeln und auch bei den Darstellenden Künsten im Jahr 2019 anzukommen!«, so die Ansage der Theaterverbände.

> Forderungspapier: Geschlechtergerechtigkeit in den Darstellenden Künsten!

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste ist ein Zusammenschluss, dem der Bund der Szenografen, der Bundesverband Freie Darstellende Künste, die GDBA, das ensemble-netzwerk, das regie-netzwerk, art but fair, die Dramaturgische Gesellschaft, Pro Quote Bühne sowie die Ständige Konferenz Schauspielausbildung und das Netzwerk flausen+ angehören.

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste versteht sich als offene Diskussions- und Kommunikationsplattform. An den regelmäßigen Arbeitstreffen nehmen auch der Deutsche Bühnenverein, die Allianz der Freien Künste und der Fonds Darstellende Künste teil.

Veröffentlichungen werden von den jeweils verantwortlichen Interessenverbänden unterzeichnet.