NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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Pornotopia / Morgan Nardi
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StattParkKultur - Parkplätze neu denken

Frist: 24. Juni 2019

StattParkKultur ist ein gemeinsames Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) und dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, welches rund um den jährlich stattfindenden Parking Day (20.9.2019) stattfindet. Die benachbarten Institutionen kooperieren das erste Mal miteinander und thematisieren mit dem Projekt die städtische Mobilitätskultur.

Als Pilotprojekt angelegt, treffen Expert*innen für Nachhaltigkeit und Kunstschaffende aufeinander und gehen gemeinsam mit Bürger*innen der Städte Detmold und Unna in einen Austausch darüber, wie die Umnutzung von Parkflächen gestaltet werden kann.

Hintergrund

Parkplätze stellen ein zentrales Strukturmerkmal städtischer Mobilität dar. Neben den Automobilstraßen symbolisieren Parkplätze dabei wie keine andere urbane Infrastruktur eine auf den motorisierten Individualverkehr (MIV) zugeschnittene, derzeit wenig nachhaltige, Mobilitätskultur.

Die Verfügbarkeit von Parkraum stellt eine wesentliche Stellschraube des MIV-Anteils in urbanen Räumen dar und wirkt sich somit auf die Gesundheit der Menschen in den Städten, den Klimawandel und die Attraktivität von Wohnquartieren und anderen städtischen Lebensräumen aus.

Die künstlerische Auseinandersetzung mit stadtspezifischen Mobilitätskulturen nimmt im Projekt StattParkKultur eine zentrale Rolle ein. Zahlreiche Akteur*innen der freien darstellenden Künste arbeiten seit Jahren und mit ästhetisch vielschichtigen Ansätzen gezielt in öffentlichen Räumen. Durch die temporäre künstlerische Umgestaltung eines Parkplatzes wird der Mobilitätsalltag der Passant*innen aufgebrochen.

Das Projekt StattParkKultur NRW wird vom Rat für Nachhaltige Entwicklung über den Fonds Nachhaltigkeitskultur im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“ gefördert.

Ausschreibung

Für zwei Aktionstage in Detmold suchen wir innovative und künstlerisch hochwertige Konzeptideen, die im Rahmen von StattParkKultur am 20. und 21.9.2019 umgesetzt werden. Die beiden ausgewählten Aktionen finden jeweils an einem Tag in einer einzelnen Parkbucht statt.

Das Format, mit welchem die Künstler*innen diese Parkbucht nutzen, ist frei wählbar. Denkbar sind sowohl installative als auch performative Vorhaben. Insgesamt sind wir auch offen für irritierende Ansätze, welche bewusst Gegenentwürfe zur Realität aufzeigen und unser Mobilitätsverhalten reflektieren.

Bewerbungskriterien

Bewerben können sich Ensembles, Kollektive und Einzelpersonen aus NRW die professionell in den freien darstellenden Künsten arbeiten. Die Konzepte sollten sich künstlerisch mit der Mobilitätswende und der Mobilitätskultur vor Ort in Detmold auseinandersetzen und in einer Parkbucht an einem der vorgegebenen Orte realisierbar sein.

Die Künstler*innen mit den zwei überzeugendsten Konzeptideen erhalten je ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, welches der Umsetzung des Projekts dient. Eine Fachjury wird bis Anfang Juli eine Entscheidung treffen. In einer Presseveranstaltung in Detmold (erste Septemberwoche) werden die Preisträger*innen dann der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bildmaterial der zur Verfügung stehenden Parkplätze

Die Jury

  • Harald Redmer, Geschäftsführer des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste
  • Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer der LAG 21 NRW
  • Sabine Kuhfuss, KulturTeam der Stadt Detmold / Künstlerische Leitung BILDSTÖRUNG - Europäisches Straßentheaterfestival Detmold
  • Kathrin Ebmeier, freischaffende Künstlerin und Kuratorin

Formalia zur Bewerbung

Bitte sendet eure Unterlagen ausschließlich digital an j.habermehl@nrw-lfdk.de

Die eingereichten Unterlagen enthalten:

  • eine Konzeptskizze, höchstens zwei DIN A4-Seiten,
  • eine Selbstdarstellung, höchstens eine DIN A4-Seite und
  • einen formlosen Kosten- und Finanzierungsplan zur geplanten Verwendung des Preisgelds.

Die Konzeptskizze ist frei gestaltbar. Ein standardisiertes Bewerbungsformular gibt es nicht.

Einsendeschluss ist der 24. Juni 2019

Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Josefine Rose Habermehl.