NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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Soloabend / HARTMANNMUELLER / Foto © Dirk Rose
Psst! Frau Prof. Dr. Zibel hat einen Ohrwurm / Theater Glux / Foto © Theater Glux
Klamotte / KOM'MA Theater / Foto © KOM'MA Theater
Bartling & Kilinç / Nightlife / Foto © Sebastian Wolf
Good Game Gretel / Theater Marabu / Foto © Ursula Kaufmann
menschendinge / Formation Silvia Jedrusiak / Foto © Erich Saar
Wem gehört die Straße? / Consol Theater / Foto © Martin Möller
Positive Anschläge 0.1 / make a move collective / Foto © Dorina Köbele-Milaş
Der Computer Nummer 3 / notsopretty / Foto © Sebastian Wolf
miteinander warm werden / katharinajej / Foto © Almut Elhardt
Ha(mm)bibi / Treibkraft.Theater / Foto © Treibkraft.Theater
Nervous Entanglement / sputnic visual arts / Foto © sputnic visual arts
Arthur Schopa - FREIraum Ensemble / SOLO+ / Foto © Alessandro de Matteis
paraproximity / Döring & Herrlein / Foto © Gianna Maier-Quadt
TAG H Ex / Ryutaro Mimura / Foto © Ryutaro Mimura
Frei//Sein / c.t.201 mit dorisdean / Foto © c.t.201
Das geheime Projekt / Kathrin Spaniol / Foto © Oliver Look
Believe it or not / Ana Valeria Gonzalez / Foto © Elan Zander
Boys Don't Dance / Takao Baba / E-Motion / Foto © Eva Berten

Corona-Krise: Land unterstützt gemeinnützige Kultureinrichtungen mit 4,4 Millionen Euro

Die Landesregierung stellt rund 4,4 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, um gemeinnützige Kultureinrichtungen zu unterstützen, die sich im hohen Maße durch eigene Einnahmen finanzieren. Die Mittel sind im Rahmen des Nachtragshaushaltsgesetzes 2020 zur Finanzierung der direkten und indirekten Folgen der Bewältigung der Corona-Krise bewilligt worden. Sie kommen insbesondere soziokulturellen Zentren sowie nicht-kommunalen Kinder- und Jugendtheatern mit qualitativ hochwertigem künstlerischem Angebot zu Gute, denen schwere Einnahmeverluste aufgrund der Corona-bedingten Schließung und Veranstaltungsabsagen entstanden sind.

Die zusätzlichen Mittel sollen finanzielle Engpässe ausgleichen, die den Einrichtungen trotz der Inanspruchnahme von bereits vorhandenen Hilfsmaßnahmen sowie weiteren Einsparmöglichkeiten entstehen. Von den Mitteln profitieren nicht-gewinnorientierte Kulturorte der künstlerischen Produktion und Präsentation mit vergleichsweise geringer öffentlicher Förderung, wie freie Kinder- und Jugendtheater sowie die 70 in der Landesarbeitsgemeinschaft Nordrhein-Westfalen organisierten soziokulturellen Zentren.

Soziokulturelle Zentren sind wichtige Aufführungs- und Produktionsorte für Künstler*innen. Sie stehen für niedrigschwellige Zugänge, gesellschaftliche Teilhabe und kulturelle Vielfalt. In dieser Funktion und auch als Partner von freien Initiativen wie auch kommunal getragenen Kultureinrichtungen sind sie fester Bestandteil des kulturellen Lebens und Angebots in Nordrhein-Westfalen. Durch lange Zeiträume der Schließung und hohe Selbstfinanzierungsanteile sind viele Zentren besonders hart von der Corona-Krise betroffen.

> Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft