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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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Dreams in a Cloudy Space / Antje Velsinger / Foto © Imke Lass
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JUNIOR COMPANY BONN: Space is only Noise / Cocoon Dance / Foto © Klaus Fröhlich
The BIG Picture / Fetter Fisch / Foto © Thomas Mohn
WITCHES / Ursina Tossi
Café Europa - Die letzten Tage der Menschheit / Theaterlabor Bielefeld / Foto © Jörn Josiek
Blake and Me and the Universe / MAKE
Der Platz / Samadhyana Company / Foto © Dominik Antoni
Takanakuy Shower / Kollektiv Zoo / Foto © Robin Junicke
ASHAMED / undborisundsteffi / Foto © Meike Willner
We have a Dream / Futur3 / Foto © Martin Rottenkolber
It’s Only a Papermoon / Paradeiser Productions / Foto © Ingo Solms
Scream!ng Matter / El Cuco Projekt
Age of Curse / Chikako Kaido / Foto © Wiebke Rompel
Identität / Sir Gabriel Trafique / Foto © Ingo Solms
Die Strasse / Rottstr5 Theater / Foto © Laura Thomas
Platz! / DOSSIER 3-D-Poetry / Foto © Ingo Solms
Frank & Rita / Foteini Papadopoulou / Foto © Christian Clarke
Junges Ensemble Marabu / Theater Marabu / Foto © Ursula Kaufmann
Die Mars Chroniken / TheaterBlackBox / Foto © Meyer Originals
Die Schöpfung / HARTMANNMUELLER / Foto © Dirk Rose
MINT CONDITION / SonderSammlung / Foto © Hans Diernberger
IS deutsche Räuber im Dschihad / WEHR51
Cherchez la femme / Maura Morales / Foto © Klaus Handner
L'état des choses / Kaiser Antonino Dance Ensemble
Acid Shakes / Bettina Nampé
Katt und Fredda / echtzeit-theater / Foto © Roman Starke
#doublespace / Interstellar 2 2 7 / Foto © Susann Martin
Pressspan / Elsa Artmann und Samuel Duvoisin / Foto © Ale Bachlechner
One World is Not Enough / Armada Theater / Foto © Patrick Lohse
Körperschaften der Vernetzung / STERNA PAU
Ich bin Pinguin / Wera Mahne / Foto © Christian Herrmann

Statement: Allianz der Freien Künste fordert Nachbesserung bei der Ausgestaltung des Konjunkturpakets

08.06.2020 Die 18 in der Allianz der Freien Künste zusammengeschlossenen Bundesverbände begrüßen die am Freitag, 05.06.2020, gefasste Entschließung des Bundesrates zur »Sicherung von Selbstständigen und Freiberuflern – Hilfen für die Kultur-und Kreativwirtschaft nachhaltig ausgestalten«.

Diese Entschließung ist ein deutliches Signal der Länder an die Bundesregierung, bei der Ausgestaltung des geplanten Konjunkturpakets angemessen auf die Arbeits- und Lebensrealität der soloselbstständigen freischaffenden Künstler*innen und Kunstschaffenden in Deutschland einzugehen.

Es gibt weiterhin dringenden Handlungsbedarf!

Erfreulicherweise hat die Politik erkannt, dass die Kunst- und Kulturszene von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders heftig betroffen ist und hat für die Unterstützung dieses Bereichs eine Milliarde Euro bereitgestellt. Dieser geplante Kulturinfrastrukturfonds ist ein dringend notwendiger Schritt, um die Strukturen innerhalb des Kulturbereichs abzusichern und sie durch die Krise zu bringen.

Allerdings muss eine echte Unterstützung von Kunst und Kultur in Kombination mit individuellen Hilfen für Künstler*innen und Kulturschaffende gewährleistet werden, damit die Strukturförderung nicht ins Leere läuft.

Grundsicherung ist keine Lösung

Freie Künstler*innen und Kunstschaffende, die bis zum Lockdown von ihrer Kunst leben konnten und durch das staatlich verhängte Berufsverbot seit März keine Einnahmen mehr haben, werden weiterhin in die Grundsicherung geschickt. Dies erschwert unternehmerisches Handeln und verhindert gerade in der Krise unverzichtbare Investitionen für freie Kunstschaffende unnötig. Viele von ihnen sind aufgrund bestehender Regularien beispielsweise bezüglich Bedarfsgemeinschaften ohnehin von der Grundsicherung ausgeschlossen.

Künstlerinnen und Künstler nehmen einen immanent wichtigen gesellschaftlichen Auftrag wahr. Umso erschreckender ist, dass diese Berufsgruppe in einer solchen Krisenzeit erneut durchs Raster fällt. Während in verschiedenen Berufsbereichen eine angemessene Form der Krisenhilfe installiert wurde, werden Künstler*innen und Kunstschaffende im Stich gelassen. Dabei zeigt der Blick ins europäische Ausland, dass passende Lösungen durchaus möglich sind.

Die Allianz der Freien Künste unterstützt die Entschließung des Bundesrats und fordert die Bundesregierung erneut mit Nachdruck auf, den Leistungen der Akteur*innen der Freien Szene Rechnung zu tragen und bei den Coronahilfen persönliche Lebenshaltungskosten als betrieblich relevante Ausgaben anzuerkennen bzw. Zuschüsse zur Abfederung von Einnahmeverlusten zu leisten!

Es wird höchste Zeit für eine Kultur- und Sozialpolitik, die Künstler*innen und Kunstschaffenden der Freien Szene passende Hilfe in der Krise bietet und ihnen eine Fortsetzung ihres Schaffens ermöglicht!

> Die Pressemitteilung als PDF zum Download

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