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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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One World is Not Enough / Armada Theater / Foto © Patrick Lohse
JUNIOR COMPANY BONN: Space is only Noise / Cocoon Dance / Foto © Klaus Fröhlich
ASHAMED / undborisundsteffi / Foto © Meike Willner
The BIG Picture / Fetter Fisch / Foto © Thomas Mohn
Die Mars Chroniken / TheaterBlackBox / Foto © Meyer Originals
Frank & Rita / Foteini Papadopoulou / Foto © Christian Clarke
WITCHES / Ursina Tossi
Age of Curse / Chikako Kaido / Foto © Wiebke Rompel
Acid Shakes / Bettina Nampé
Dreams in a Cloudy Space / Antje Velsinger / Foto © Imke Lass
IS deutsche Räuber im Dschihad / WEHR51
#doublespace / Interstellar 2 2 7 / Foto © Susann Martin
Ich bin Pinguin / Wera Mahne / Foto © Christian Herrmann
MINT CONDITION / SonderSammlung / Foto © Hans Diernberger
We have a Dream / Futur3 / Foto © Martin Rottenkolber
Cherchez la femme / Maura Morales / Foto © Klaus Handner
Blake and Me and the Universe / MAKE
Rausch / ANALOG Theater / Foto © Pramudiya
Identität / Sir Gabriel Trafique / Foto © Ingo Solms
Der Platz / Samadhyana Company / Foto © Dominik Antoni
L'état des choses / Kaiser Antonino Dance Ensemble
Körperschaften der Vernetzung / STERNA PAU
Takanakuy Shower / Kollektiv Zoo / Foto © Robin Junicke
Die Strasse / Rottstr5 Theater / Foto © Laura Thomas
Pressspan / Elsa Artmann und Samuel Duvoisin / Foto © Ale Bachlechner
Katt und Fredda / echtzeit-theater / Foto © Roman Starke
Die Schöpfung / HARTMANNMUELLER / Foto © Dirk Rose
Junges Ensemble Marabu / Theater Marabu / Foto © Ursula Kaufmann
Scream!ng Matter / El Cuco Projekt
It’s Only a Papermoon / Paradeiser Productions / Foto © Ingo Solms
Café Europa - Die letzten Tage der Menschheit / Theaterlabor Bielefeld / Foto © Jörn Josiek
Platz! / DOSSIER 3-D-Poetry / Foto © Ingo Solms

Land NRW: Neues Gesamtkonzept für Diversität und Teilhabe in der Kultur

28.06.2021 Ein wesentliches Merkmal Nordrhein-Westfalens ist seine gesellschaftliche Vielfalt. Trotzdem wird diese Diversität noch nicht in allen Bereichen aktiv gelebt, auch nicht im Kunst- und Kulturbetrieb. Um dies zu ändern und in der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens eine stärkere Repräsentation der vielfältigen gesellschaftlichen Realität zu erreichen, stellt die Landesregierung insgesamt mehr als drei Millionen Euro zur Verfügung:

Mit dem neuen Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ stößt das Land einen mehrschichtigen Prozess an, der mit konkreten Maßnahmen Diversität im Kunst- und Kulturbereich strukturell fördert und gestaltet. Ziel ist es, Benachteiligungen auf Grund von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Alter oder sexueller Identität abzubauen und Chancengleichheit herzustellen.

Die Maßnahmen umfassen den Abbau von Zugangsbarrieren in bestehenden Strukturen – etwa in Programmen und Verfahren der Kulturförderung –, die Unterstützung von diversitätssensiblen Veränderungsprozessen in Kulturverwaltungen von Land und Kommunen, Verbänden und Kulturinstitutionen sowie die Förderung von unterrepräsentierter künstlerischer Arbeit. Mit dem Diversitätsfonds in Höhe von einer Million Euro startet ab sofort das erste von drei neuen Programmen.

Aufbau des Gesamtkonzepts:

Das neue, in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitete Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ soll gemäß Kulturförderplan 2019-2023 die kulturelle Teilhabe verbessern und Fördermaßnahmen neu justieren bzw. weiterentwickeln. Es sieht dafür drei Handlungsebenen vor: Auf der inhaltlich-strategischen Ebene geht es darum, Diversität als Querschnittsthema in Förderverfahren, Jurys, Gremien und Verbänden zu verankern. Auf der Ebene der Beratung und Qualifizierung werden Angebote im Bereich Diversität für Projektträger, Verbände, Einrichtungen und Kommunen weiter ausgebaut und verknüpft. Auf der Projektebene geht es um drei konkrete neue Förderprogramme, mit denen

Im Kulturbetrieb unterrepräsentierte künstlerische Perspektiven (Diversitätsfonds), Einrichtungen bei der Entwicklung von Diversitätskonzepten sowie Maßnahmen zur Barrierefreiheit von Kulturangeboten unterstützt werden.

Neues Förderprogramm: Diversitätsfonds

Mit dem Diversitätsfonds steht das erste Förderprogramm im Rahmen des Gesamtkonzeptes ab sofort zur Verfügung: Ziel des mit einer Million Euro ausgestatteten Fonds ist es, künstlerische Perspektiven zu fördern, die bisher unzureichend in der Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen repräsentiert sind – insbesondere im Bereich der freien Künste. Der Diversitätsfonds ersetzt das bisherige Programm „Künste im interkulturellen Dialog“ und erweitert dieses um zusätzliche Diversitätsdimensionen. Die Antragsstellung ist ab sofort möglich.

Antragsunterlagen und weitere Informationen finden sich hier.

Quelle: Pressemitteilung des MKW NRW