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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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cellar and secrets_2020 / DIN A 13 tanzcompany / Foto © Celine Bellut
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Amelie und der Wolf / Damian Popp / Foto © Damian Popp
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Zähmung / Tim Mrosek / Foto © Ingo Solms
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Dr Lafari ist weg! - / TOBOSO / Foto © André Symann
Die unendliche Verästelung / RUE OBSCURE
Lokal Europa / Brachland Ensemble / Foto © Marie Luise Manthei
Madonnas letzter Traum / Theater im Bauturm / Foto © Laura Thomas
Shakespeare / Theater Korona
TURBOGIGAMANIPOWERISTISCH / MNEME Kollektiv
SINPA / Dencuentro / Foto © Marcos Angeloni
Bachmann / movingtheatre.de / Foto © Dieter Jacobi
Eine pangalaktische Parabel zur Globalisierung der Wohnungen / Pangalaktisches Theater
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Die Frau vom Meer / Marlin de Haan / Foto © Bozica Babic
AMORE / undBorisundSteffi / Foto © Philipp Niggemeier
TACTO / Paula A. Pedraza / Foto © Paula A. Pedraza
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Dreckstück / Tim Mrosek / Foto © Ingo Solms
Bilder deiner großen Liebe / Alina Rhode / Foto © Alina Rhode
MAP TO UTOPIA / Fringe Ensemble / Foto © Tanja Evers
Being A Vertebrate / DortmunderKunstverein / Foto © Roland Baege
Chöre des Spekulativen / Sebastian Blasius / Foto © C Krauss

Land NRW: Neues Gesamtkonzept für Diversität und Teilhabe in der Kultur

28.06.2021 Ein wesentliches Merkmal Nordrhein-Westfalens ist seine gesellschaftliche Vielfalt. Trotzdem wird diese Diversität noch nicht in allen Bereichen aktiv gelebt, auch nicht im Kunst- und Kulturbetrieb. Um dies zu ändern und in der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens eine stärkere Repräsentation der vielfältigen gesellschaftlichen Realität zu erreichen, stellt die Landesregierung insgesamt mehr als drei Millionen Euro zur Verfügung:

Mit dem neuen Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ stößt das Land einen mehrschichtigen Prozess an, der mit konkreten Maßnahmen Diversität im Kunst- und Kulturbereich strukturell fördert und gestaltet. Ziel ist es, Benachteiligungen auf Grund von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Alter oder sexueller Identität abzubauen und Chancengleichheit herzustellen.

Die Maßnahmen umfassen den Abbau von Zugangsbarrieren in bestehenden Strukturen – etwa in Programmen und Verfahren der Kulturförderung –, die Unterstützung von diversitätssensiblen Veränderungsprozessen in Kulturverwaltungen von Land und Kommunen, Verbänden und Kulturinstitutionen sowie die Förderung von unterrepräsentierter künstlerischer Arbeit. Mit dem Diversitätsfonds in Höhe von einer Million Euro startet ab sofort das erste von drei neuen Programmen.

Aufbau des Gesamtkonzepts:

Das neue, in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitete Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ soll gemäß Kulturförderplan 2019-2023 die kulturelle Teilhabe verbessern und Fördermaßnahmen neu justieren bzw. weiterentwickeln. Es sieht dafür drei Handlungsebenen vor: Auf der inhaltlich-strategischen Ebene geht es darum, Diversität als Querschnittsthema in Förderverfahren, Jurys, Gremien und Verbänden zu verankern. Auf der Ebene der Beratung und Qualifizierung werden Angebote im Bereich Diversität für Projektträger, Verbände, Einrichtungen und Kommunen weiter ausgebaut und verknüpft. Auf der Projektebene geht es um drei konkrete neue Förderprogramme, mit denen

Im Kulturbetrieb unterrepräsentierte künstlerische Perspektiven (Diversitätsfonds), Einrichtungen bei der Entwicklung von Diversitätskonzepten sowie Maßnahmen zur Barrierefreiheit von Kulturangeboten unterstützt werden.

Neues Förderprogramm: Diversitätsfonds

Mit dem Diversitätsfonds steht das erste Förderprogramm im Rahmen des Gesamtkonzeptes ab sofort zur Verfügung: Ziel des mit einer Million Euro ausgestatteten Fonds ist es, künstlerische Perspektiven zu fördern, die bisher unzureichend in der Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen repräsentiert sind – insbesondere im Bereich der freien Künste. Der Diversitätsfonds ersetzt das bisherige Programm „Künste im interkulturellen Dialog“ und erweitert dieses um zusätzliche Diversitätsdimensionen. Die Antragsstellung ist ab sofort möglich.

Antragsunterlagen und weitere Informationen finden sich hier.

Quelle: Pressemitteilung des MKW NRW