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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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DWDW - Die Sache mit dem Wasser / Armada Theater / Foto © Louisa-Marie Nübel
TURBOGIGAMANIPOWERISTISCH / MNEME Kollektiv
Bachmann / movingtheatre.de / Foto © Dieter Jacobi
Die unendliche Verästelung / RUE OBSCURE
We Are Here To Stay! / Ana Valeria Gonzalez / Foto © Jule Katinka Cramer und Carmen Rivadeneira
Lokal Europa / Brachland Ensemble / Foto © Marie Luise Manthei
Amelie und der Wolf / Damian Popp / Foto © Damian Popp
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STANDARD / CocoonDance company - / Foto © Alessandro De Matteis
AMORE / undBorisundSteffi / Foto © Philipp Niggemeier
Intervention LIEBE / Feedback Kollektiv / Foto © K-H Mierke
Bilder deiner großen Liebe / Alina Rhode / Foto © Alina Rhode
Dr Lafari ist weg! - / TOBOSO / Foto © André Symann
Mutig Miese Monster Meucheln / theaterspiel / Foto © Erhard Dauber
cellar and secrets_2020 / DIN A 13 tanzcompany / Foto © Celine Bellut
Eine pangalaktische Parabel zur Globalisierung der Wohnungen / Pangalaktisches Theater
when air is still around / Kaiser Antonino Dance Ensemble
PROMETHEISCHE KULTUR / Kristóf Szabó F.A.C.E. - Visual Performing Arts / Foto © Julia Karl
Morgen ist Heute Gestern / Theater Marabu
MAP TO UTOPIA / Fringe Ensemble / Foto © Tanja Evers
Being A Vertebrate / DortmunderKunstverein / Foto © Roland Baege
Cultural Drag / Tacho Tinta / Foto © Robin Junicke
ZWEITENS / tatraum projekte schmidt / Foto © Michael Schmidt
About Sky(s) / Avi Kaiser und Sergio Antonino / Foto © Giovanni Pinna
vergissmeinnicht / Vlasova und Plawica / Foto © Amadeus Pawlica
Die Frau vom Meer / Marlin de Haan / Foto © Bozica Babic
Shakespeare / Theater Korona
Chöre des Spekulativen / Sebastian Blasius / Foto © C Krauss
Zähmung / Tim Mrosek / Foto © Ingo Solms
Der kleine Container+boatpeopleprojekt / ARCHE NOVA
Dreckstück / Tim Mrosek / Foto © Ingo Solms
Just before Falling / El Cuco Projekt / Foto © Julia Franken
TACTO / Paula A. Pedraza / Foto © Paula A. Pedraza
Madonnas letzter Traum / Theater im Bauturm / Foto © Laura Thomas

Land NRW: Neues Gesamtkonzept für Diversität und Teilhabe in der Kultur

28.06.2021 Ein wesentliches Merkmal Nordrhein-Westfalens ist seine gesellschaftliche Vielfalt. Trotzdem wird diese Diversität noch nicht in allen Bereichen aktiv gelebt, auch nicht im Kunst- und Kulturbetrieb. Um dies zu ändern und in der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens eine stärkere Repräsentation der vielfältigen gesellschaftlichen Realität zu erreichen, stellt die Landesregierung insgesamt mehr als drei Millionen Euro zur Verfügung:

Mit dem neuen Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ stößt das Land einen mehrschichtigen Prozess an, der mit konkreten Maßnahmen Diversität im Kunst- und Kulturbereich strukturell fördert und gestaltet. Ziel ist es, Benachteiligungen auf Grund von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Alter oder sexueller Identität abzubauen und Chancengleichheit herzustellen.

Die Maßnahmen umfassen den Abbau von Zugangsbarrieren in bestehenden Strukturen – etwa in Programmen und Verfahren der Kulturförderung –, die Unterstützung von diversitätssensiblen Veränderungsprozessen in Kulturverwaltungen von Land und Kommunen, Verbänden und Kulturinstitutionen sowie die Förderung von unterrepräsentierter künstlerischer Arbeit. Mit dem Diversitätsfonds in Höhe von einer Million Euro startet ab sofort das erste von drei neuen Programmen.

Aufbau des Gesamtkonzepts:

Das neue, in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitete Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ soll gemäß Kulturförderplan 2019-2023 die kulturelle Teilhabe verbessern und Fördermaßnahmen neu justieren bzw. weiterentwickeln. Es sieht dafür drei Handlungsebenen vor: Auf der inhaltlich-strategischen Ebene geht es darum, Diversität als Querschnittsthema in Förderverfahren, Jurys, Gremien und Verbänden zu verankern. Auf der Ebene der Beratung und Qualifizierung werden Angebote im Bereich Diversität für Projektträger, Verbände, Einrichtungen und Kommunen weiter ausgebaut und verknüpft. Auf der Projektebene geht es um drei konkrete neue Förderprogramme, mit denen

Im Kulturbetrieb unterrepräsentierte künstlerische Perspektiven (Diversitätsfonds), Einrichtungen bei der Entwicklung von Diversitätskonzepten sowie Maßnahmen zur Barrierefreiheit von Kulturangeboten unterstützt werden.

Neues Förderprogramm: Diversitätsfonds

Mit dem Diversitätsfonds steht das erste Förderprogramm im Rahmen des Gesamtkonzeptes ab sofort zur Verfügung: Ziel des mit einer Million Euro ausgestatteten Fonds ist es, künstlerische Perspektiven zu fördern, die bisher unzureichend in der Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen repräsentiert sind – insbesondere im Bereich der freien Künste. Der Diversitätsfonds ersetzt das bisherige Programm „Künste im interkulturellen Dialog“ und erweitert dieses um zusätzliche Diversitätsdimensionen. Die Antragsstellung ist ab sofort möglich.

Antragsunterlagen und weitere Informationen finden sich hier.

Quelle: Pressemitteilung des MKW NRW