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DWDW - Die Sache mit den Bäumen / Armada Theater / Foto © Armada Theater
back to the roots / Pottporus e.V. Renegade / Foto © Pottporus e.V.
BLACK EURYDICE / kainkollektiv / Foto © Daniela del Pomar
Grandmothers of the Future / Waltraud900 / Foto © Melanie Zanin
Sonic Highway / MFK Bochum / Foto © Szenische Forschung
Boyband / notsopretty / Foto © Anna Spindelndreier
Wetland / Katharina Senzenberger / Foto © Nathan Ishar
DREAM MACHINE / Anke Retzlaff / Foto © Lev Gonopolski
commonnorm / TachoTinta / Foto © Michael Zerban
K.I.T.C.H.E.N. / Marlin de Haan / Foto © Bozica Babic
UPSIDE DOWN / Theater Titanick / Foto © Metaorange Andreas Matthes
CAMPING PARAISO / ANALOGTHEATER / Foto © Nathan Ishar
Recircling / Yana Novotorova / Foto © Heike Kandalowski
LET’S SING ANOTHER SONG! / POLARPUBLIK / Foto © POLARPUBLIK
SUITS / Kwarme Osei / Foto © Andreas Roehrig
Silke Z. / die metabolisten / Foto © Lucas Aal
HELLO TO EMPTINESS / MOUVOIR Stephanie Thiersch / Foto © Martin Rottenkolber
The Soul of the Zeit / PARADEISER / Foto © Hans Diernberger
Steinzeit Hautnah / Theater Titanick / Foto © Leon Hirsch
Praktisch Galaktisch / Daniel Ernesto Mueller / Foto © Heike Kandalowski
Störfall / disdance-project / Foto © Klaus Wohlmann
These are a few of my favorite things / äöü / Foto © äöü
The BIG Picture / Fetter Fisch / Foto © Thomas Mohn

ÖkoKult NRW: Tiny Adaptions

Die Einreichfrist für eine Förderung war der 7. Mai 2024. Anträge können zurzeit nicht mehr eingereicht werden.

Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste fördert mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Gesamtprogramm ÖkoKult NRW Umarbeitungen bereits bestehender, inhaltlich und ästhetisch überzeugender Produktionen von Künstler*innen, Ensembles und Gruppen der Freien Darstellenden Künste.

Ziel ist es, bestehende Produktionen so umzuarbeiten, dass sie auch in ländlichen Regionen an kleineren Spielorten oder Spielorten mit wenig Infrastruktur gezeigt werden können und unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten besser gastspielfähig werden.

Auf einen BlickAntragsformulare & DownloadsBeratung: Generelle KriterienBeratung: Nachhaltigkeit & GastspielfähigkeitDie JuryVorgängerprogramm: Tiny Residencies

Vorgängerprogramm: Tiny Residencies

Das Programm Tiny Adaptions ist eine Weiterentwicklung des Programms Tiny Residencies, welches in den Jahren 2022 und 2023 ausgeschrieben werden konnte.

Geförderte Projekte 2023

Eine Liste der Projekte der Förderrunde 2023 des Programms Tiny Residencies findet sich hier.

Die Jury für die Förderrunde 2023 setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Sabine Kuhfuss (Detmold, Künstlerische Leitung KulturTeam Detmold, Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Theater im öffentlichen Raum e. V.)
  • Thomas Plischke (Schwelm, Choreograf)
  • Saliha Shagasi (Köln, Performerin, Theatervermittlerin und Regisseurin)
  • Ralph Zinnikus (für das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW)

Geförderte Projekte 2022

Eine Liste der Projekte der vergangenen Förderrunde 2022 findet sich hier.

Dokumentation & Auswertung der Förderrunde 2022

Tiny Residencies - Förderbedarfe für künstlerische Arbeit in ländlichen Räumen - von Helena Walther

Wie können Kooperationen von Künstler*innen mit Orten in ländlichen Räumen gelingen? Die Publikation "Tiny Residencies" stellt eine ausführliche Auswertung des gleichnamigen Förderprogramms des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste dar.

Das im Jahr 2022 erstmals aufgelegte Programm "Tiny Residencies" hat kurze Residenzen an Spiel- und Arbeitsorten in ländlichen Regionen ermöglicht. Ziel war es, neue Kooperationen im Bereich der Freien Darstellenden Künste anzustoßen und so eine nachhaltige Erschließung neuer Orte außerhalb der Großstädte zu befördern. Die Kulturwissenschaftlerin Helena Walther hat Gespräche mit allen geförderten Akteur*innen geführt und mehrere Vorhaben während der Durchführung besucht. Sie stellt alle 17 Projekte vor und wertet die Erfahrungen der Geförderten aus.

> Zur Publikation (PDF)

Beratung: Nachhaltigkeit & Gastspielfähigkeit

Offener Workspace:

Rural Reinvention
Wie kann eine bestehende Produktion nachhaltig tourbar gemacht werden?

Katharina Becklas und Michal Zier arbeiten mit euch an Konzepten für die Tourfähigkeit eurer Produktion. Nähere Infos hier

Termin: 15. April, 11-14 Uhr, via Zoom
Expert*innen: Katharina Becklas und Michael Zier
Teilnahme kostenfrei

Nicht mehr buchbar

Coachings bei Expert*innen:

Euch fehlen Ideen oder Wissen zum Nachhaltigkeitskonzept eurer Adaption? Wir stellen euch während der Antragsphase ein kostenloses Beratungsangebot zur Verfügung. Ziel ist es nachhaltige Produktionsweisen in den Freien Darstellenden Künsten zu stärken und Akteur*innen zu nachhaltigem Handeln zu animieren.

Und so geht’s:

  • Kontaktiert die Expertin eurer Wahl über die untenstehenden Kontaktinfos
  • Schickt direkt eure Themen/Fragen mit, so kann sich der Coach vorbereiten
  • Wichtig: Es kann nur zu einem konkreten Projektvorhaben im Rahmen der Antragstellung für die Tiny Adaptions beraten werden
  • Vereinbart mit der ausgewählten Expertin einen Termin von max. 45-60 Minuten für ein Vieraugengespräch, ein Telefonat oder einen Zoom-Termin. Es ist sinnvoll, sich vorher konkrete Fragestellungen zu überlegen, um die Zeit bestmöglich nutzen zu können
  • Pro antragstellende Person ist max. ein Coaching zur Nachhaltigkeit möglich. Bitte beachtet, dass eine Verabredung zum Coaching verbindlich ist
  • Ein Coaching verpflichtet nicht zur Antragstellung

Eure Coaches:

Franziska Pierwoss

 

Energie, Mobilität, Material im Büro und auf der Bühne, Betriebsökologie

Franziska Pierwoss arbeitet als Künstlerin im Bereich Performance und ist Transformationsmanagerin für den Kulturbereich. Sie studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Libanesischen Universität Beirut. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit Sandra Teitge zu Fragen politischer, gesellschaftlicher und finanzieller Ökonomien der Abfallwirtschaft und gibt als Transformationsmanagerin europaweit Workshops zur Umsetzung ökologischer Nachhaltigkeit. Franziska Pierwoss ist Autorin des BFDK Eco Rider.

Kontakt:
pierwoss@gmail.com

Diana Palm

 

Betriebsökologie, Ressourcenschonung, Nachhaltigkeitskommunikation, Strategieentwicklung, Klimabilanzierung, Umfragengenerierung (z.B. Publikumsbefragung) und künstlerische Vermittlungsaktionen

Diana Palm ist seit 2021 freischaffende Transformationsmanagerin für Nachhaltige Kultur (IHK) aus Berlin und arbeitet seitdem mit Kulturinstitutionen in festen oder freien Strukturen und Festivals in ganz Deutschland zusammen. Als Expertin in den Themen Nachhaltigkeitsmanagement und -kommunikation, Strategieentwicklung, Prozessbegleitung und Klimabilanzierung vermittelt sie ihr Praxiswissen an Kulturakteur*innen aller Art mit dem Ziel, sie zum eigenständigen Handeln zu befähigen.

Kontakt:
Termine direkt buchbar über Calendly (Verbindliche Buchung!)
dianakpalm@gmail.com

Josefine Rose Habermehl

 

Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Materialsharing, Repairkultur, SDGs, Gemeinwohl(-ökonomie)

Josefine Rose Habermehl (Jahrgang 1988, Herne) studierte Germanistik, Theaterwissenschaft (B.A.) und Szenische Forschung (M.A) an der Ruhr-Universität in Bochum. Seit 2014 ist sie als freiberufliche Kunst- und Kulturarbeiterin aktiv. Im Frühjahr 2022 schloss Josefine Rose Habermehl den Masterstudiengang Angewandte Nachhaltigkeit ab. Sie beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit mit der Gemeinwohlberichterstattung im Kunst- und Kulturbereich.

Kontakt:
josefine.habermehl@atelierautomatique.de

Diese Coachings und Veranstaltungen können kostenfrei angeboten werden, da sie im Rahmen des Programms „ÖkoKult NRW: Tiny Adaptions“ stattfinden.

Leitfäden, Tools und Wissen:

Im Nachhaltigkeitsbereich auf unserer Website findet ihr gesammelte Plattformen, Leitfäden, Initiativen aus dem deutschen oder nordrhein-westfälischen Raum. Diese bereits existierenden Ansätze zum nachhaltigen Produzieren sollen stetig erweitert werden. Hinweise sind jederzeit willkommen.

> Zur Wissensplattform Nachhaltigkeit

Die Jury

Die Jury für die Förderrunde 2024 setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Sabine Kuhfuss (Detmold, Künstlerische Leitung Festival BILDSTÖRUNG KulturTeam Stadt Detmold, Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Theater im öffentlichen Raum e. V.

  • Mona Rieken (Münster, Dramaturgin, Transformationsmanagerin nachhaltige Kultur)

  • Pascal Merighi (Wuppertal, Choreograph, künstlerischer Leiter und Veranstalter, Tanz Station - Barmer Bahnhof)

  • Aylin Leclaire (Düsseldorf, interdisziplinäre Künstlerin, Musikerin/Komponistin und Szenografin)

  • Ein*e Vertreter*in aus dem Referat "Nachhaltigkeit in der Kultur" des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Beratung: Generelle Kriterien des Programms

Online-Infotermine:

Termine: Dienstag, 19.3.2024, 15.00 – 16.30 Uhr & Donnerstag, 11.4.2024, 11.00-12.30 Uhr, via Zoom

Inhalte: Darstellung des Förderprogrammes hinsichtlich formaler und inhaltlicher Antragskriterien
Anmeldung: rausinsland [at] nrw-lfdk.de

Persönliche Beratung:

Im individuellen Beratungsgespräch (telefonisch, persönlich oder per Videokonferenz) informieren wir über die Förderschwerpunkte, das Vergabeprozedere und die Mittelverwendung. Wir bieten zudem Unterstützung bei der Erstellung des Ausgaben- und Finanzierungsplans und geben Feedback zum Projektinhalt.

Eure Ansprechpartnerinnen:

Angelika von Ammon & Hannah Koester

Tel.: 0231 47 42 92 09
Mail: rausinsland [at] nrw-lfdk.de

Telefonisch erreichbar Di 12-16 und Mi-Do von 10-16 Uhr
und nach persönlicher Absprache.

Antragsformulare & Downloads

Relevante Dokumente zur Antragstellung:

Hilfe und zusätzliche Unterlagen:

Weitere Dokumente

Weitere generell hiflreiche Dokumente und Richtlinien finden sich im Bereich > Downloads.

Auf einen Blick

Diese Informationen stellen nur eine Kurzübersicht dar, bitte lest vor einer Antragstellung in jedem Fall die vollständigen Fördergrundsätze.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Adaptionen, Umarbeitungen oder Re-Kontextualisierungen bestehender Produktionen, um sie für unterschiedliche, insbesondere kleinere Spielorte in ländlichen Räumen (auch im öffentlichen Raum möglich) gastspielfähig zu machen, mit mindestens einer Aufführung innerhalb des Förderzeitraums.

Auch Anpassungen bestehender Projekte für neue Zielgruppen vor Ort, in Kooperation mit lokalen Akteur*innen, ökologischen Initiativen oder lokalen Institutionen (z.B. Schulen, Bibliotheken) und eine ergänzende Entwicklung/Erprobung von Vermittlungsformaten unter Einbeziehung lokaler Zielgruppen sind förderfähig.

Was ist mit "besonderer Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit" gemeint?

Die geförderten Vorhaben müssen nachweislich einen besonderen Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit legen, der über allgemein übliche oder gesetzlich vorgeschriebene Standards hinausgeht.

Unter dem Punkt "Beratung: Nachhaltigkeit" finden sich verschiedene Beratungsangebote, die dabei unterstützen, einen Nachhaltigkeitsfokus für das eigene Projekt zu entwickeln.

Was sind mögliche Arbeits- und Spielorte?

Möglich sind Spiel- und Arbeitsräume in ländlichen Regionen Nordrhein-Westfalens. Das Landesbüro stellt unterstützend eine Liste mit interessierten Orten zur Kontaktaufnahme zur Verfügung. Die gelisteten Orte wurden vorab vom Landesbüro kontaktiert und haben (unter individuellen Konditionen) generelles Interesse an einer Zusammenarbeit. Unabhängig von der Vorschlagsliste ist auch die eigenständige Kontaktaufnahme mit anderen Orten möglich.

> Vorschläge für Arbeits- und Spielorte (PDF)

Was bedeutet „ländliche Räume“?

Als ländlicher Raum im Sinne des Förderprogramms gilt die – weit gefasste – Gebietskulisse Ländlicher Raum Nordrhein-Westfalen. Sie wurde in Vergangenheit auch für andere Förderprogramme des Landes angewendet und kürzlich aktualisiert.

> Gebietskulisse Ländlicher Raum (PDF)

Wer kann Anträge stellen?

Antragsberechtigt sind juristische und natürliche Personen mit Geschäfts- / Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen.

Das Programm richtet sich an Künstler*innen, Gruppen und Ensembles aus allen Bereichen der Freien Darstellenden Künste (u.a. Theater, Tanz, Performance, Kinder- und Jugendtheater, Figuren- und Objekttheater, Zeitgenössischer Zirkus, Urban Dance). Die Künstler*innen, Gruppen und Ensembles müssen ausdrücklich nicht selbst im ländlichen Raum ansässig sein.

Wann können Anträge eingereicht werden?

Anträge können bis zum 7.5.2024 eingereicht werden (der Poststempel zählt).

Wie viel kann beantragt werden?

Die Förderhöhe beträgt zwischen mindestens 5.000 bis maximal 15.000 Euro.

Bis wann müssen die Projekte abgeschlossen sein?

Alle Projekte müssen spätestens zum 31.12.2024 beendet sein.

Eure Ansprechpartnerinnen:

Angelika von Ammon & Hannah Koester

Tel.: 0231 47 42 92 09
Mail: rausinsland [at] nrw-lfdk.de

Telefonisch erreichbar Di 12-16 und Mi-Do von 10-16 Uhr
und nach persönlicher Absprache.