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The Soul of the Zeit / PARADEISER / Foto © Hans Diernberger
These are a few of my favorite things / äöü / Foto © äöü
SUITS / Kwarme Osei / Foto © Andreas Roehrig
Recircling / Yana Novotorova / Foto © Heike Kandalowski
LET’S SING ANOTHER SONG! / POLARPUBLIK / Foto © POLARPUBLIK
back to the roots / Pottporus e.V. Renegade / Foto © Pottporus e.V.
Praktisch Galaktisch / Daniel Ernesto Mueller / Foto © Heike Kandalowski
DWDW - Die Sache mit den Bäumen / Armada Theater / Foto © Armada Theater
Grandmothers of the Future / Waltraud900 / Foto © Melanie Zanin
The BIG Picture / Fetter Fisch / Foto © Thomas Mohn
DREAM MACHINE / Anke Retzlaff / Foto © Lev Gonopolski
Sonic Highway / MFK Bochum / Foto © Szenische Forschung
Steinzeit Hautnah / Theater Titanick / Foto © Leon Hirsch
Wetland / Katharina Senzenberger / Foto © Nathan Ishar
CAMPING PARAISO / ANALOGTHEATER / Foto © Nathan Ishar
HELLO TO EMPTINESS / MOUVOIR Stephanie Thiersch / Foto © Martin Rottenkolber
Boyband / notsopretty / Foto © Anna Spindelndreier
UPSIDE DOWN / Theater Titanick / Foto © Metaorange Andreas Matthes
K.I.T.C.H.E.N. / Marlin de Haan / Foto © Bozica Babic
commonnorm / TachoTinta / Foto © Michael Zerban
Störfall / disdance-project / Foto © Klaus Wohlmann
Silke Z. / die metabolisten / Foto © Lucas Aal
BLACK EURYDICE / kainkollektiv / Foto © Daniela del Pomar

Nachruf: Wir trauern um Anas Ouriaghli

21.05.2026 Wir sind tief betroffen von dem plötzlichen Tod von Anas Ouriaghli. Anas prägte mit seiner künstlerischen Arbeit über viele Jahre die Kulturszene NRWs und war vor allem durch wiederholte Jurytätigkeiten mit dem Landesbüro eng verbunden.

Als Regisseur trieb ihn in seinen Arbeiten stets die Vision von einer diversen Gesellschaft an, in der sich alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft auf Augenhöhe begegnen. Er stellte sich persönlich und beruflich klar gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung und suchte nach Auswegen, um Zuschreibungen und Vorbehalten die Deutungsmacht zu nehmen. Mit seiner theatralen Reihe „ROOTS!“ brachte er die Perspektiven von Menschen auf die Bühne, die strukturelle Benachteiligungen erfahren. Dabei war es ihm einerseits ein Anliegen, ein Verständnis der Situation von People of Colour in Deutschland zu vermitteln, er suchte zugleich nach Wegen des Widerstands.

Anas bewies in seiner künstlerischen Arbeit, dass er ehrlich interessiert daran war, die Geschichten von Menschen zu erzählen. Er hörte zu und war offen für neue Perspektiven.

Mit seinem wachen Blick, seiner emphatisch humorvollen Art und dem kollegialen Austausch zu den vielfältigen Formen der darstellenden Künste bereicherte er die Juryarbeit des Landesbüros über mehrere Jahre. Wir schätzten seine klugen Gedanken und seine Menschlichkeit, womit er viele Diskussionen mitgestaltete.

Anas wird uns fehlen als Künstler, als Kollege und als Mensch. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen engsten Freund*innen und sprechen unser tiefstes Mitgefühl aus.

NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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Anas ist Ende April unerwartet verstorben. Eine Trauerfeier hat bereits stattgefunden.

Bildcredit: Offene Jazz Haus Schule Köln